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5'8 von dem Mgelgeschwür.
Schnitt der Feuchtigkeit einen Ausgang verschaffet.Obgleich aber dieser Schnitt nicht sehr schwer ist,so tan solchen nicht ein jeder Wundarzt verrichte«/und viele haben gar keinen Begriff davon.
§- 487. Zuweilen erzeuget sich schwammich-tes oder wildes Fleisch; man kan solches auftrock-nen , wenn man ein wenig Menig oder gebrandtenAlaun darüber streuet.
§. 488. Wenn ein Beinfraß vorhanden ist,so muß man sich nothwendig nach einem Wundarztumsehen, eben so wie bey dem Brand; ich willdeswegen von diesen zwey Fallen nichts sagen.Nur muß ich anmerke«/ daß gegen den Branddrey wesentliche Hülfsmittel seyen; die FieberrindeNo. 14. wovon man alle zwey Stunden ein Quint-ge» geben muß; das schröpfen über den ganzenbrandichten Theil; und warme Ueberschläge vonder gelochten Fieberrmde, deren man den Schwe-felgeist beymischet. Es ist wahr, daß dieses Mittelsehr kostbar ist; man tan aber solches ersetzen miteinem Getränke von andern bittern Kräutern, unddem Salzgeist. Ich füge noch die Anmerkung bey,daß man in den meisten Fällen das abnehmen derbrandichten Gliedmassen nicht ehender vornehmensolle, bis sich der Brand von selbst Schranken gesetzthat. Man erkennet dieses durch einen merklichenRing, welchen auch die unwissendesten unterscheiden
können,