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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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für die Rinder.

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die sie erzeuget / dienlich sind, und welche ich beyHer Verhandlung derselbigen angezeigt habe.

Der grösie Theil von den vorgegebnen Speci«ficis, welche man blindlings und ohne Uncerscluedbey allen Gichtern gebraucht, sind oft unnütz/ undmeistens schädlich; von der letzten Art und

1. Alle scharfe und hitzige Arzneyen , geistigeTropfen / Amber - und Bernstein«Oele, andere Es-senzen, die flüchtigen Salze, und andere Arznez envon dieser Art, welche, durch die Heftigkeit chrerWürkungen auf die empfindliche Werkzeuge derKinder, viel leichter die Gichter zu erwecken als zustillen vermögen.

2. Die zusammenziehenden Mittel, welche alle»mahl schaden, wenn die Ursach der Gicblern von<iner scharfen Materie abhänget, welche durcb denStuhlgang aus dem Leib geführt werden sollte, oderwelche von dem Bestreben der Naturkräfte, eineScheidung zuwegezubringen, erzeugt worden; undda solche fast allezeit von der einen oder der anderndieser Ursachen abhängen, so siehet man, daß diezusammenziehenden Mittel fast niemal dienlich sind.Uebcrdleses ist es immer gefährlich, ohne emereife Ueberlegung/ den Kindern dergleichen Mit-tel zu geben / weil solche oft Verstopfungen ver-ursachen.

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