Druckschrift 
Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
Entstehung
Seite
61
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Vcrschlimmrung der Rrankheiten. 6i

dieser Zufasse meistens von einer solchen Natur sind,daß sie von diesen Ausleerungen nicht weichen.Die Zähigkeit des Unraths auf der Zunge sollteuns schliessm lassen, auf denjenigen, welcher inwen-dig den Magen und die Gedärme bekleidet. Mankan sie lange waschen, gurglen, schaben, alles istunnütz; erst wenn man den Kranken einige Tagehausig hat trinken lassen, und die Hitzen, Fieberund Zähigkeit der Safte sich vermindern, lauman diesen Latz wegräumen, welcher sich würMchnach und nach von selbste» abledigt, der wiedrigeGeschmack verschwindet, die Zunge wird wiederschön, und der Durst last nach. Die Geschichtedes Magens, kommt völlig mit der Geschickteder Zunge übercin; lein Mittel tan solchen imAnfang reinigen; wenn man aber hausig ver-dünnernde und abkühlende Heilmittel gebraucht, soreinigt er sich von selbst, und die Rcitzung zumErbrechen, das aufsteigen der Speisen und dieUnruhe, verlieren sich natürlicher Weift/ und ohnePurgiermittel.

§. 28. Nicht nur schaffet man keinen Nutzen,sondern würllich einen sehr merklichen Schaden,wenn man scharfe und reihende Arzneimittel ge-braucht , welche den Schmerzen und die Entzün-dung vermehren, die Feuchtigkeiten nach den Thei-len hinziehen, die ohnedem deren schon zu viel ha-ben, die Ursach der Krankheit nicht ausleeren,

weil