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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Ursi^chen der

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dem Tod zu entfliehe«/ so sehr er sich darumMühe gegeben / sein Uebel noch nicht zu Ende ist,und daß die Würlungen von hirigen Speisen undArznenen, einen Keim zu einer schleichenden Krank-heit zurücklassen, welche nach und nach Kräftegewinnt/ bis sie nach etwas Zeit ausbricht/ undihm durch eine lange Quaal endlich einen sehn-lich erwünschten Tod zuwegebringt.

§. 26. Ich muß »loch die Gefahr einer an«dern Gewohnheit anzeigen; nämlich den Krankenzu purgiren, oder ihm im Anfang der Krankheitein Brechmittel zu geben. Man verursachet hier-durch unendlich viel Übels. Es giebt Fälle/ inwelchen die Ausleerungen im Anfang des Uebelszuträglich und nothwendig sind; wir werden sol-che in den folgenden Capiteln anzeigen; aber solange man solche nicht kennt, muß man als eineallgemeine Regul annehmen, daß diese Heilmittelzu dieser Zeit schädlich seyen; welches in den mei-sten Fällen wahr ist, gewiß allezeit, wenn die Krank«yeiten mit einer Entzündung begleitet sind.

§. 27. Man hoffet, durch ihre Hülfe / dieBeschwerden im Magen zu heben / die Ursach derReitzungen zum Erbrechen / des wiedrigen Ge-schmacks / des Dursis, der Uebelleit und denSauerteig des Fiebers zu vermindern. Man be-triegt sich himnnen sehr oft, weil die Ursachen

dieser