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Ursachen der
Unbillcn der Luft sicher gewesen waren, einenUebcrstuß von frischem Wasser gehabt hatten; al-lein die übel verstcmdnen Bemühungen/ von denenich bisher geredet/ lassen nicht einen entrinnen.
§. 23. Bey dieser tollen Gewohnheit, denKranken zu erhitzen / aufzutrocknen und zu ernäh-ren , ist noch das schrecklichste, daß solche demje-nigen, was die Natur erheischt, gerade entgegenge-setzt ist. Das Feuer und die Hitze, über welche siesich beklagen / die Trockne der Haut, der Lippen,der Zunge und des Halses, die rothe Farbe desHarns, die Begierde welche sie nach kühlendenSachen ausser», die Wollust und das Gute diesie bey frischer Luft schmecken, sind Zeichen, dieuns mit lauter Stimme zurufen, daß wir durchalle mögliche Mittel zu kühlen suchen sollen. Dieunreine Zunge, welche uns anzeigt, daß derMagen in gleichen Umstanden seye, ihr Eckel,ihr Trieb zum Erbrechen, ihr Abscheu vor denSpeisen, und insonderheit vor dem Fleisch, derübelriechende Athem, der üble Geruch der überund unter sich weggehenden Winden, und oftmahlsauch ihres Stuhlganges, beweisen, daß ihr in-wendiges mit verdorbener Materie angefüllet seye,welche alle Speisen nothwendig verderben müsse,und daß hierbey nichts anders zu thun seye, alsdiese Materie durch Bache von kühlenden Geträn-ken , welche sie zu einer leichten Ausleerung vorbe-reite«/
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