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2 (1859)
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87
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Dreizehntes Capitel. Phosphorsäure. 87

überhaupt die Oxyde R 2 ü 3 als Beizmittel beim Färben angewendet wer-den, so wurde noch ein Versuch gemacht, durch Vermehrung der freienEssigsäure dem Ziele näher zu kommen.

Es wurden 24,1 Grm. Eisenoxydammoniakalaun mit 30 Grm. essig-saurem Natron und 250 CC. Acet. concentratum zu 500 CC. gelöst unddamit wieder eine Eeihe Versuche angestellt.

N , N

phosphors. Natron. Eisenoxyd-Ammoniakalaun.

10

10 CC.

20

30

40

50

60

10,9

CC.

21,3

fl

31,6

11

42,1

M

52,4

51

63,3

Differenz.

10.4 CC.10,3

10.510,310,9

Auch bei dieser Mischung verschwand eine schwache Reaction häufignach 4 bis 5 Minuten, und es wurde immer so lange gewartet, bis dieReaction nach 1 / i Stunde constant blieb. Das Mittel der 5 Differenzenist 10,48, und man sieht hieraus, dass allerdings die Zersetzung in sehrstark essigsaurer Lösung zu gleichen Atomen zwischen phosphorsauremund Eisenoxydsalz aufgeht, und der kleine Ueberschuss ist diejenigeMenge, welche nothwendig ist, um noch trotz der Anziehungskraft desFiltrirpapiers und der Verdünnung die ßeactionserscheinung hervorzu-bringen. Da es nun wünschenswerth ist, bei der Analyse directe An-gaben von Decimalen des Atomgewichtes zu erhalten, so müssen wirdie Flüssigkeit um die zur Reaction nöthige Menge des Eisensalzes ver-stärken, und es müssen 1000 CC. davon so viel Eisensalz enthalten, alsnach dem zehent-normalen Verhältniss in 1048 CC. enthalten sind. Diesmacht auf das Litre 50,5 Grm. Eisenalaun statt der bisher genommenenatomistischen 48,2 Grm.

Es wurde nun eine solche Flüssigkeit mit 60 Grm. essigsauremNatron und 600 CC. Acetum concentratum im Litre dargestellt und damitdie folgenden Resultate gewonnen:

N

phosphors. Natron.

- Eisenalaun.

10 CC.

9,8 CC.

20

20

30

30,05

40

40,1

50

50,5

Selbst bei diesem starken Essigsäuregehalt ist die Neigung der Ei-