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1 (1859)
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306
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30G Dritter Abschnitt. Arsenigsaures Natron gegen Jodlösung.

demnach die empfohlene Schwefelwasserstoff'-Bestimmung als ein Fort-schritt in der Sulfohydrometrie betrachtet werden können.

Von besonderem Nutzen ist die Methode bei Bestimmung gasförmi-gen Schwefelwasserstoffs, weil die alkalische Arseniklösung dieses Gassehr vollständig bindet. Man kann jedoch auch das Gas von verdünn-tem ätzendem Alkali absorbiren lassen und nachher die Arseniklösunghinzufügen.

Um den Schwefelwasserstoffgehalt des gewöhnlichen Leuchtgasesquantitativ nach dieser Methode zu bestimmen, wurde der nebengezeich-nete Apparat (Fig. 100) und das zu beschreibende Verfahren angewendet.

Fig. 100.

Sehwefchvasserstoffbcstimmun;

Das Gas wurde aus dem gewöhnlichen Bren-ner a eines Wohnzimmers hergenommen. In dieOeffhung, worin . der eiserne Brenner steckte,wurde eine gebogene Glasröhre mit Kork luft-dicht eingesetzt und ein dünnes Kautschukrohrdarüber gezogen, welches die Gasleitung mit denAbsorptionsgefässen verband. Es sind dies zweikleine Setzkölbchen b und i', die mit einer ver-dünnten, aber sehr reinen Aetznatronflüssigkeit