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1 (1859)
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Zweiter Abschnitt. Alkalinietvie.

Sechstes Capitel.

Kali.

Substanz.

1) Kalium . .

2) Kali.....

3) Kalihydrat .

4) Kohlensaur. Kai

5) Doppelt kohlens.

Kali ....

KKO

KO + HOKO -f C0 2

KO-}-2CO s + HO

Atom-gewicht.

39,1147,1156,11G9,ll

Abzuwägen-de Menge für1 CC. Norm.-Säure=l Prc.Substanz.

3,911 Grm.

4,7115,011G,911

100,11 110,011

1 C . Nor-malsäureist gleich

0,03911 Grm.

0,04711

0,05611

0,06911

0,10011

Das wichtigste Kalisalz, welches alkalimetrisch bestimmt wird, istdie Pottasche. Sie kommt aus verschiedenen Ländern in ungleicherQualität und mit ungleichen Beimengungen. Die gemeine Landpottascheenthält neben dem reinen kohlensauren Kali noch viel schwefelsauresKali, etwas kieselsaures Kali, Chlorkalium und unlösliche Erdsalze mitEisenoxyd und Spuren von Manganoxyd. Von diesen Stoffen müssendie Erden, welche wie die kohlensauren Alkalien abstumpfend wirken,durchaus entfernt werden. Um jedoch hier nicht dies Gewicht der Sub-stanz zu alteriren, muss diese erst gewogen und ihr Wassergehalt durchGlühen bestimmt werden. War die Probe schlecht verschlossen oderin Papiersäcken oder Blasen verpackt verschickt, so hat die Wasser-bestimmung keinen W'erth mehr, weil sie doch mit der ursprünglichenSubstanz nicht mehr stimmt. Man glüht alsdann die Pottasche ohneWeiteres und wägt von derselben i/ 10 Atom = 6,92 Grm. oder sonsteine beliebige Menge ab. Die gewogene Menge bringt man in eineGlasnasehe, einen Stehkolben, giesst Wasser darauf und l<>t. Es wirddann das Ganze auf ein Filtrum gebracht und dieses vollkommen mitdestillirtem Wasser nachgewaschen, bis das Ablaufende rothes Lackmus-papier nicht mehr blau macht. Um des Auswaschens überhoben zu sein,kann man das rohe Gewicht in einem Dreihundert-Cub.-Cent.-Kolben auf-lösen, bis an die Marke mit Wasser verdünnen und nun filtriren. Vondem Filtrat pipettirt man 100 CC. heraus und nimmt die verbrauchten CC.dreimal. Der Fehler, den man wegen des Schlammes macht, ist ausser-ordentlich unbedeutend. Die erhaltene Flüssigkeit wird mitLackmustincturversetzt und nach dem im vorigen Capitel beschriebenen Verfahren ge-sättigt. Man erfährt so die Anzahl CC, welche von dem Kali gesättigtwurden, und diese sind ohne Weiteres die Procente an kohlensaurem Kali