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Abgezogene Wasser.
Anmerkungen.
i) diejenigen Kräuter und Blumen, die ihrenangenehmen Geruch, wenn sse zerhackt oder zerstoßenworden, verttchren, müssen frisch und ganz zurDestil«lation angewendet werden z. E. die Schlecnblüthen,Hol/underblüthen, der Isop und Pow).
2) Diejenigen Pflanzen, die ihren Geruch auchgetrocknet gehackt oder zerstoßen behalten, werden vor?her im Schatten getrocknet und zerschnitten destilliret.
)) Man theilt die abgezogenen Wasser in einfache,die nur von einer Substanz,- m ,,usammcngeseyte,die von mehrern «crmischtcn Substanzen abgezogenwerden. Ist die darzu angewendete Flüßigfcit P?cinoder Weingeist: so nennt man sie geistige Wasser.
4) Die Wasser werden gemeiniglich aus der Pla:^e deMirt; diese muß ^h er wohl verzinnt seyn, undeinen zinnernen Helm haben; die Fugen müssen gutverlutirt werden. Kleine Portionen können auch aus«mein Kolben oder Retorte übergetrieben werden.
5> Man muß bey einem solche» Grad des Feuersdestilliren, daß das überaehendc Wasser nicht tröpfle,sondern gleichsam als ein dünner Faden laufe, dochdarf auch die Vorlage nicht dabey warm werden, noch»ielweniger ein heißer Dunst aus derselben gehen; - sobald dieses bemerkt wird, muß das Feuer gemindertund sorgfältig bey dem bemerkten Grad erhaltenwerden.
6) Man fährt so lange mit der Destillation fort,als das übergehende Wasser Geruch und Geschmackhat; doch darf man die Destillation nicht gar zu lanl
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