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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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ge fortjisen, weil sonsten die Substanzen anbrennenund Km Wasser einen brandichten Geruch mittheillen/ man pflegt insgemein höchstens du Hälfte deraufgegossenen Flüßigteit abzuziehen. Das zuerstvergehende Wasser ist das kräftigste.

7) Wenn auf dem abgezogenen Wasser Oewoylfen schwimmen, so werden sie sorgfaltig abgenommknz. E. beym Anis, Fenchel und als das dcMirte Oelder Pflanze aufgehoben.

8) Haben die abgezogenen Wasser gleich nach derDestillation einen unangenehmen Geruck, und Guschmack, so bringt man sie entweder gleich an c-'imkalten Ort, wo er sich mit der Zeit verehrt; oder«an setzt sie in wohlverstopften GeMen einen Tagin die Sonne, wo sich bald dünne Wölkchen abscheuden und zu Boden setzen.

y) Wenn die Destillation allzuheiß und stürmischgeschieht, so werden die abgezogenen Wasser, wennsie eine Zeit lang gestanden, schleimig oder zähe.

,0) Die abgezogenen Wasser müssen allemal inGläsern oder Krügen die man mit Papier verbindet,nicht aber fest verstopft, in einem kühlen Keller auftbehalten werden.

ii) Je älter die Wasser werden, desto angeneh-mer wird ihr Geruch; endlich verliehren sie ihn aberund werden Meimicht und säuerlich; daher die Noch«wendigteit der jährlichen ftischm Bereitung.

Apothekernahme ^qu2 clett>ll«t2 Norum »«cile.Abgezogenes Schleenblüthwasser.

Man nehme frische und ganze Schleenblüthenvier Pfund,gemeines Wasser vier nnd zwanzigPfund,undiiehe davon zwölfPfunb ab.

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