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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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279
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gießt nu» solches vorsichtig ab, und schüttet vonneuem /altes Wasser auf. Dieses Auf- und Ab-gießen des Wassers wiederholt man so oft, bisdas-Nasser nicht mehr salzicht schmeckt und denValchcnsaft nicht mehr grün färbt. Dies letzteWasser rührt man endlich geschwind um, damitsich alles Sediment in die Höhe begebe, welchesman alsdenn durch ein feines Haarsieb laufenläßt, das Durchgelaufene läßt man wieder stehenund sich setzen, und gießt die oben stehende helleFlüßlgteit davon ab. Das Sediment schütte mandünne auf em Mtrum und trockne es, nachdemdas Wasser abgetröpfclt ist, an einem warmenOrt, wo fein Staub hinemfallen tan und so bald><s getrocknet ist, bewahrt man es in einem zuge-stopften G'ase auf. Es darf nicht zu alt werden,sonst verdirbt es und wird schädlich, so lang esnicht klümpicht, weiß und geschmacklos ist, ist esnoch gut, das Nümpichte, gelbliche, scharfschme-6ende ist schädlich.

Der Apotheker kann das Wasser, womit er denschweißtreibenden Spießglanz abgewaschen, zu-sammengießen, durchseihen, es bis zum Kri-fiallisationspunct «brauchen und es hernach tri«stallisiren lassen, die Kristallen aber unter demNahmen Nitrum »ntimoniatum. Spießglanz<al-peter aufheben, ohngeachtet die erst anschießen-ten Kristallen mehr ein antimonialischer vitriolisir-ter Weinstein sind und nur die folgenden Kristall«-sationen den Nahmen Spießglanzsalpetee verdie-nen.

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