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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
Entstehung
Seite
278
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setzen sich einige halbzerstörte SvießgKmz theile andem obern Rand des Tiegels in ciner braunen Rin-de an, die eine brechenmachende Kraft besitzen,diese müssen während der Operation immerfortaogcsioßcn und mit der fließenden Masse ver-einiget werden. Alsdenn lasse man die weißeMasse noch e ne Vi^ete/Mnde im Feuer (dasaber kein Echmehseuer fern darf) glühen, dochdarf sie m'chr zum völligen Zluß kommen und ver-glasen. W dies geschehen, so nimmt man diedlckftießende Masse von weißer Farbe nnt ememeisernen Löffel, oder Spatel aus dem Tiegel undlegt sie in kleine Haufen auf ein Eisenblech odersteinerne Platte. Endlich hebt man auch den Tie-gel aus dem Feuer. Die auf der Platte kalt ge-wordene Masse wird in einem wohl verstopfte«Glase sorgfältig verwahrt und aufgehoben, da-mit sie nicht naLund scharf werde. Sie darf nichtallzu a/t sey», sondern muß oft frisch gemachtwerden^ daher man gemeiniglich nur etwas auf-hebt , und den grösten Theil zur Bereitung deseinfachen schweißtreibenden Spießglonzes ver-wendet.

Apothekemahme äntimom'um ckigplioreticum.Schweißtreibender Spießylanz.

So wie die aus dem Tiegel herausgenommenenund auf die Platte gelegten Haufen des nicht ab-gewaschenen Spießglanzkalks aufhörenzu glühenaber noch heiß sind, wirft man einen nachdemandern in warmes Wasser und zuletzt den Tiegelselbst. DeS andern Tages nimmt man den Tie-gel heraus, putzt ihn mit einem Messer aus undrührt das Wasser um, damit der Spießglanztalkaufgelößt werde. Nach einiger Zeit, wenn dasWasser über dem Kalt wieder helle geworden,

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