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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
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275
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ZspothekcrnatMe Hetlnops gntimonizliz.Spießglanzmohr.

Man nehme reinen zubereiteten Spießglanz dreyUnzen, M.

reines Quecksilber-drey Unzen,Schwcfelblumen zwe» Unzen,tasQuccksilber thue nach und nach hin?» und rei-be alles so lang in einem gläsernen Mörsel bisman auch mir einem Vergrößerungsglas keineQuecksilbertugelchen mehr erkennen tan; manmutz das Reiben sehr lang fortsetzen, denn diesist die Hauptsache bev der ganzen Zusammense-tzung,' während des Reibens tan man das Ge-mische auch mit einigen Tropfen Waffer anfeuchten.

Apothetcrnahme Blumen ultum.Gebrannter Alaun.

Man nehme eine beliebige Menge rohen A^aun

und thue ihn in ein breites eisernes (oder irdenes

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mit, wodurch dieser start niedergeschlagen wird:schüttet man nun etwas Salpetergeist darzu, sowird, wenn die Säure rein ist, der Niederschlaghell aufgelsßt werden, geschieht das nicht, so istnoch Mtriolsture dabey: man muß alsdenn dieWemsteinsture wieder in taltem Wasser cmffi»sen, filtriren und dergestalt tnstalliNren, daß manoi« allerletzte Portion überbleibende Mßigkeit(etwas über Eine Unze) abscheidet und bis z»«iner künftigen Zubereitung aufhebt. Am bestenthut man, wenn man diese Probe schon mit derzum Kristallisiren hingesetzten Flüßigkeit vor<nimmt, und findet man, dcrß diese noch V'tril«lsäure bey sich hat: so setzt man noch eine ileftn« Portion Kaltweinstein zu, und siltn'tt sieVon n»«em.

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