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keitab, und verdampfe sie bis zur Trockne, wo-durch man (fünfzehn bis scchzehnUnzen) guten wei-ßen tartarisirtcn Weinstein erhält. Die im Fittrumzurückgebliebene Masse wird darauf noch einige?mal mit Wasser ausgelauget und auf ein Feltrumgeschüttet. Hierauf verdünnt man in einer gro-sen steinernen Buchse
/mr/e Vitriolsäure zehn Unzen mitreinem Wasser zehn Pfundund trägt den auf dem Wtrum gebliebenen Rückstand, der insgemein Wcinsteinseien'N Zencnntwird, eigentlich aber ein Kalkweinsicin ist, nachund nach in die verdünnte Vitriolsaure, rührt al-les oft unter einander und laßt es vier und?w«n-zig Stunden in gelinder Warme stehen. Alsdennwird die obcnstehende siuerschmcckende Flüssigkeitwieder davon absiltrirt, und so lang auf denRückstand wieder frisches Wasser gegossen, bisdas durchgelaufene Wasser nicht mehr sauerschmeckt Alle diese von dem Rückstand abftltrir-ten Feuchtigkeiten, worinn die Weinstcinsäure ent-halten ist, werden hierauf in fest gebrannten un,glasurten Geschirren bis fast zur Trockne abge-dunstet und nochmals mit wenigem kalten Was,ser aufgelößt oder verdünnt, um die allenfallsnoch dabey befindliche Portion Selenit abzuson-dern; alsdenn filtrirt man es wieder und laßt esganz langsam verdunsten, wobey zuletzt ein schö,nes, weißes, krisiallinisches Salz zurückbleibt,welches die reine Weinsicinsäurc ist. *)
Apo,
") Nach den obigen Verhältnissen lm man insge-mein zehn Unzen reine Wcinsteinsaure erhalten.Um versichert zu seyn, daß keine Vilriolsa'uredamit vermies sey, Met man etwas Weinsteinesäur« im Wasser ans und vermischt BkMlg da,