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Versuch eines Apothekerbuchs für Landstädte
Entstehung
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276
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nicht verglasurtes'! Gefäß und calcinire ihn so langals er noch aufwallt und aufschwillt, bis er leichtund löchricht wird.

Apothekernahme ^mylnm.Stärke,' Stärkmeh// Rraftmehl.Man nehme ohngeWr fünfzig Pfund des alter«besten, schönsten, großkörnichten Waizens (Vor-sprung) /efe ch» sauber aus, damit nichts unrei-nes oarinn bleibe, thue ihn hernach in einen ver-haltnißmötzig großen Zuber und schütte frMes,reines Brunnenwasser darüber, so daß es zweyquer Finger hoch darüber siehe; so läßt man eszwölf Stunden sieben, alsdenn gieße man dasWasser ab und wieder frisches darauf; man mußaber den Weizen vorher oft und recht wohl untereinander rühren. Und fo verfährt man fast vierzehnTage lang nacheinander fort, bis der Weizen ge-nug gewcichet hat und sich wie eine dicke Milchausdrücken läßt. Alsdenn drücket man ihn durchein sauberes leinenes Säckchen in ein anderesrecht reines Geschirr; dasjenige, so am erstmdurchgehet, thut man in ein besonderes Gefäß,denn dieses giebt die schönste und zum Arzeney-gebrauch schicklichste Stärke. (Den zurückgeblie-benen Weilen kan man mehrmals durchdrücken,und die dadurch erhaltene Stärke zur Haushal-tung verwenden.) Das Durchgedruckte laßt maneinen Tag stehen und sich völlig setzen, alsbenngießt man das Wasser davon, und schüttet wie-der frisches daran, läßt es wieder EnenTag ste-hen und gießt es wieder ab, und dies wieberholtman zum drittenmal. Endlich spanne man einsauberes Tuch in eine Rahme, scharremit einemLöffel die Stärke darauf, spreite sie auf der Nah-me aus, bedecke sie mit zarter temewaud und

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