."'
5 >.'
l6
Er wird bey dem Viesamthiere, (XloscKuz mö>lcKilerug Linn.) das in China, der Tartareyund in Ostindien angetroffen wird, meinem klei,nen behaarten Sack, der öfters drey Zoll lang,und zwey Zoll breit ist, hinter dem Nabel ge-funden. Man bekömmt ihn entweder in denBeuteln (moicliuz m vellciz) oder ohne diesel-ben und in Körnern (mn/ciiu5 ex velicis) oder(in ^raniz;) dieser leztere ist insgemein derVerfälschung verdächtig. Aber auch bey demBiesam in Beuteln muH man vorsichtig seyn,und genau nachsehen, ob unter der obern braun-haarigen Haut, die aber nicht dick und lang-haarig seyn muß, ein dünnes braunes Häut-chen liege, denn dies ist ein Zeichen der Aecht-heil. Die Beutel haben insgemein die Gestalteines Taubeneyes; sie müssen voll und keinenAnschein haben, daß sie offen gewesen sind.Manchmal findet man durch eine kleine Oef-nung, die durch die Haare wieder verdecktwird, Slückerchen Bley eingeschoben. Derbeste Biesam wird aus China gebracht, (mn-lcn«3 Orientale oder ^un^uinenliz) und manerkennt ihn an dem braunen Haar des Beutels,auch riecht er sehr stark und durchdringend.Auch aus Angria und Bengala bekömmt manguten Biesam. Der Biesam aus Rußland(moscnuz malcoviticu5 ) ist schlechter, riechtschwächer, und die Haare des Beutels sindweiß. Guter Biesam muß, wenn er gekaut
oder