Von allerlei) Thlcln.
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^775 S istein klein Meerthierlin/welchesman Griechisch vnd zulaeein^ippoc^mpuniH^.nennet.Vie Aesch von dlesemMecrthierlin gcbrent/mit welchem Beetz oder schmalßi"Voder Mawran Salben vermischt vnnd angestrichen / ist gut wider die Gebrechen/darvoN das Haar außfcllt / welche man Griechisch ^lo^cc^x nennt.
Purpur Muscheln pro^i^lX, Purpura. Kap. l'G
Je Purpur Muscheln/werden auffGriechisch ?orp^rX,zu lateinpürpur^ge^! nennt. DieAeschedergebrenten Purpur Muscheln / trücknel j saubertdie Zan/ver-)zchretvnd truckt das Geyl außwachsende Fleisch zurück / reiniget die Geschwer/vnndheylctdieselbigezu: Dieselbige Tugcndt vnnd Krafft haben auch die lange gebrennteMuscheln (LucclNX genennt) Sie brennm vnnd hißigen aber etwas mehr. DieLucclNXmit Salß gefüllt / vnd in einem rohen vngebacknem jr:dcn Hafen gebrennt/ sindt bequem zuden ArHnepen / darmit man dieZan mbtvnnd säubert (Ocnri5rici2) Auch werden sienüß-lichpbttMgt/vbet-dle gebrennte Schaden/die nicht verbunden noch von den Arßneyenenlblöst werden sollen / denn nach dem die Wunden zu heylen / so wirbt es wie ein Schal ver-hört / vnnd fcllct darnach selber ab. Es wirdt auch Kalckauß diesen Muscheln gebrennt / wiehernach vey der Beschreibung deß Kalcks gemeldet wirbt. Das mittelste der Purpur Mu-scheln / vnnd deren die LuccinX genenntwerden > heyst c^ionia, vmb welches sich die Scha-len biegen / das denn gleichermaß gebrenntwirdt l vnnd gewinnt ein grössere Krafft zu bren-nen/denn die Purpur Muscheln vnd Luccinx, diewett es ein zusammen ziehende krafft hat.
Muscheln/ Kliacc-, KKmIi. ßap. V.
Je beste Muscheln vnder denen / welche Griechisch ^liac«, lateinisch ^liculi ge^^ nennt werden/bringt man auß Ponte/ wenn sie gebrennt sindt / haben sie ebenda> MtgeKrafft vnd Wirckung / wie die Muscheln L uccinn gencnnt/ vnd sonderlichwenn sie werden gewaschen / wie das Blep / so sindt sie bequem zu den Awnepen der Augen /mit Honig vermischt / denn sie mindern die dicke der Augbrawen vnnd Flechten / so für denAugen wachsen / vertreiben alles / was das Gesicht verfinstert / jhr Flesschvbergelegt/ ist gutwlderderHundeBissz.
lelliriX. Kap. Vj.
i^^ Je Muscheln / welche die Griechen vnnd Banner l^llin^ nennen / ftisch gessen)sindt dem Bauch gut vnd erweichen den Stulgang / vnnd sonderlich die Brüh / da
gerieben / vnd mit Cederbecb vermischt vnd vbergelegl / lassen die abgezogenen Haar widertumb wachsen.
IeBrüh/ da Muscheln inn gesotten sindt/ welche man Griechisch vnnd zu^ateltl^K2in28 vnnd ^iarul25 nennet / oder andere (vnd sonderlich wenn sie in ein wenigWassergesotten sind) treibt dm Stulgang/ vnd wirbt mit Wein getrunckm.
Muschelnschalen/ Onix, Vn^iä oäoram5.
Cap. viij.
Je Muschelnschalen/welche Griechisch Onix, zu^amn Vn^m5 däoraruz ge-nennt werden / sindt den Schalen etznlich / damit diePurvur Muscheln vmbgebenVslndt/wcrden in den Moßlacben wäiX, da der wolnechende daraus wachst/ gefun-
P p den/