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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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41s ?cä2cu0ic)sc0näi5FÜnffteSBuch/

vnddassclbigedämpffevndvnkräffti^mache:AlsdasmdtFeygenm,t watschen Nüssmgchsen/Cltrinatäpffcl vnd Steckrüben tarnen/ans quintlino schwehr mit Wem getruncken/oder die besigelte Erde in der Insel ^emno geworben / auch soviel in Wein eingenommen/o-der Wcmrauten Blatter/ein Kern emcrwelschenNuß/zwoFeigen /vnyd ein wenig Saltz/nüchtern gessm/macbt daß dieselbige /die solches essm/von keinerleyGifft beschcidigtt wögmwcrdm. Die zusammen gesetzte vnnd vermlschte Arßneyen/welche insonderheit wider dasGisse einzunemm bereyt werden mit Wem getrunckm/haben eben dieselbige KrafftvnndWllckung/alsda »st der Mtthndal / vnnd dieArßney / dieauß demErdtCrocodil/ 5cinco,vnddleaußvielerVögelBlutbereytctwirdt//^nciä«ru5 cxlan^inidux zu tatcingment.Dann etliche^orparu haben solche Temperatur vnd Eygenschafft / daß sie damit offt demGifft widerstand: thun/ darzu auch etliche ordenllche Schickungen der Speise vnnd Ge-tranck/ oder Vbcrfiüssigkeit deß Weins/dann sie dämpffen vnnd vberwältigcn dasange-nommmc Glfft/bmemen demselbigen scme krasit/ vnnd machen daß es nicht in iab gezogmwlrdt/ dlcweil die Adern vnnd Gange mit solcher vor eingenommenen Speise gefüllelsindt.w»<««> Nach dem sicbs aber offt begibt/daß auffdemWegevnd in frembde? ^anden/so/che vnlidN.Äü" dergleichen Zufell vnnd Fahrllgkeit manchen Menschen vberMcn/ohne antge heimlichel> ,ff.«!»« Nachstcllungcn/dedunck Mchs nckig seyn/davon auch etwas zu schreiben.' Herhalben sollhalt». ^,^z, ^, ..m ^, iicn dieKüchen vnder dcm trenen Himmel vnnd -lujft vnbedeckt aufschlagen/Vnd an solchen <Örten die Speise vnd Tranck bereyten / oder da solches bequcmllch Nicht ge<schesienmag/mzugemachten Häusernzurichten. AberalsdanndieGewelb/Bnnm vnndCamin solcdcr Hauserfinssigbeschauwenvnnd abfegen/ dannesbcglbtsichoffl/daßdarankleine Mnge Thurlin dchangcn/ welche aber doch grossen Schaden thun mögen/als dasindt dic Spinnen/die man Gnechisch ?nalanßi28 nennt / Eydcchsen/ vnnd andere derglei-chen Würmc mchr.Darzu muß man die Weinfässer ficlssig beschawen/dann solche glsstlgeWürm werden vom Geruch deß Weins darzu gezogen/ lassm jhr GG/wann sie davontrincken 'ossl vnd viel darein/wann siencmllch drein fallm/vnnd darinn ersauffen/vn»ld smdtalso an Vrsach deß Todts / deren d« davon trinckm. Hiemit sey genug gesagt von dem/wiesich ein Mensch vorschm soll/damit crvom Gifft nicht beschlidlgtt werde/ da kein heimlicheMenschliche Nachstellungen sindt.»?,«»,<«,«,. WannaberiemandtGijstVonsichsclbcrcingmommenhet/ oderjhm vonandemdurch»««vo., dnn f,iimllcheNachstellung g-geben wordm »st/dem muß man von stund an helffen/dann in dem«?GW"" man eines jeden G»jsts alle zufallende zmhcn erwarttt/wird dassclbigevnheylbar/ vnd wann»s««»«« mandaeeinkurHezeilnichtachtet/lsiesnachmals mitArtzneyennitlachllichzu vertreibm/"- dcrhalbcn wann j<mandt gcwiß »st/das er Glsst eingenommen hat/vndbekennet solches/oder

die dabey gewesen sindt/ solches bezeugen / so soll man von stunde an bequeme Armleyen dar-wider gebrauchen / so wirbt dem Maischen zu seinervorigen Gesundthat/vnnd natürlichenWesen vnd Gestalt seines <le,bs gcholffen. Dann dasgebm wirnicht zu / daß m solchem al-lesGifftvnheylbar sepe/vnlld daßalleHülffvnnd FrMeypergebllchwerde gebraucht/dannwie sollten die Gebrechen vnd Kranckhenen deß <leibs/oeren vrsachcn heimlich vnnd innwcn-big im Kib verborgen/ mit Arßneyen zu vertreiben sepn/vnnd das Gifft / welches von aussendarein gelangt/von keiner HülffvndÄrßncp irgend weychen/dann alleBresten vndKranck-heitcn deß iabb sindt heylbarjvnd mögen mitArßneyen vertrlbcn werdm: oder sindt im Ge-genthell vnhcylbar/also daß sie von wegen der grosse ihrer vrsach/oder Gelegmhcit deß KlbslkaneArHncy anncmm/vnd an ihnen lassen hafften.Wann sichs aber begeben würde / daß jc^mandversiummet/odttvollWeinswere/oderwoltedasGlsstnit von sich gttriebcn habm/noch solches eingenommenen Glffts einige Betandtnuß von sich gebm / alsdann muß manvon stundan solche Arßncyenror die Handlnemcn / diegememiglichwideralles Glffthelftfen / vnnd gewöhnlich gebraucht werden.Es ist aber kein gemeynere Arßncp noch Hülff/ al«daßdasGlfft durch dienachsieWegeaußgttrlbm werde/ehe dann es sich anhengtvndkräff-«g werde. Del halben soll man ohnallcn Verzug warm öl allem vorsich/odermitlawcmWasser/dencn/dievcrglsstetsmd/zutrinckmgcben/damitsiesichzuesbrecbmvndzuvbagc,den wcrdm gezwungcn.<Oder wann sichs begeben würde/ daßan solchem^)« kem^elvor-Händen/sollman an statt deß^cls Butter mit warmem Wasser / oder milder Brüh/da

Hasen,