zu walchen.
Viese Brdn,jubltnnm.
414" pcdacil ViofcoriclizMnfftes Vltch/
wann sievberKupffergezogmwirdt/ davon ein Vielfach tini aussdem Kupffer besiehmblclbt.Dlese Erde wirbt wiedas Bleyweiß/oder auffdiest weise gewaschen: Man stöstdieserEi den so v«l man Ml insonderheit/ darnach auch in Wasser emen gantzen 53^ag/ wann dasgeschehen ist/läßt man sie still stehen/ sich sencken vnd mderschlagenjgeusi alsdann das Was-ser sänfftiglich davon/vnnd läßt sie in der Sonnen trucken werden j darnach siöst man sie wi-derumb/geustWasser darzu/ vnnd stöst sie auch im Wasser den gantzen Tag/laßt sie dcß A-bcndts stlll stehen/vnnd sich die Nacht ober setzen / geusi deß folgentm Morgens das Wasseralles ab/ vnnd rühret die Erde in der Sonnen vmb/ biß man küchlindarauß formieren kan/vnd legt dicselbigc/waun sie trucken worden sindt/da sie wol bchaltm werden/hin.
Wann sichs begeben würde/da ß man diese Erde gebrandt haben mustc/ so soll es auffdiestweise geschehen: Man nimpt dieser Erden OrerriX ccrrX, macht sie zu klemm Stücklin/wie Cisererbsen/wirfft sie m einen indcn gelöcherten Hafen/ deckt den Hafen fleissig zu/ setztdenauffgllwldeftwrigeKolcn/l^simltBlaßbalgenjmmerzu/blßdlcaschcsichzu stamm-äschen verwandelt/ oder anfangt ein Färb zu gewinnen/ wie die <lufft/ mmvtstc darnachherauß/vnd setzt sie in die Bewahrung hin.»»äff» v»»d Diese Erde hat eine krafft damit sie zusammen zeucht/ sanfftiglich kület / weychtl die ticffeVilmsge». ^^ Geschwer mit Fletsch erfüllt / vnnd die ftlscbe blutige Geschwerzusammen hefftet vnndhcplt.
Samier Erde/ 7cli2 5Ämi2. Kap. ctp.
Je Erde/welche die Griechen ^mi^in nennen !wirdt gelobt! vnd soll vor der andern! erwchletiwelcheweiß vnd leicht istlvndwannsie auffbcr Zungen gehalten wirdt/daß>daranbetzangcnblcibtiwie^eim/vndweych/voUersaffc/vndlclcht!zchzu!zerreibenlsi/dergleichen etlichebep dm Griechen (üollycion nennen. Dann dieser Erden sindt zweycrleyGeschlecht/das eine/welches wir jetzt beschrieben haben / das ander / welches die Griechen ^-ttcr nenncn/vnd ist rindecht vnd fest/wie ein Wetzstein. Diese Erde nmdt gewaschen vnd ge-
«vcn gut mit wilder granatäpffel blüet zu trincken gcben/widcr den vbrigcn Fluß dtt-bm n»ut-tcr: Sänfftiget mit Rosenöl vnnd Wasser vermischt / vbergclcgt / die hißlgc Geschwulst derFrawen Brüst/vnd der Gemächt/vnd wehret dem Schweiß. Diese Erde/ 5amiH gcnennt/»st auch gutwiderder gifftigen Hhier Bissz/vnd sonst wider alles ander tödtliche GM
SamierStein/ L^iz52miu8. Kap. clxj.
^75^ S wirbt in der Erden l'crra 52mia zu iatcin gencnnt/ein Stein gefunden / welcherH«^,Griechisch I.irKc»8 5amio5, zu Latein I-2P15 8amiu8 hcyßt.Dicses Steine geb» au-^Vchcn sich die Goldtschmidt/das Goldt damit zu poltern / glatt vndglänizmdt zu ma-chen.Vnderdicsen kleinen wildtgelobt/welcherweiß/hart/fe/?vndgantzlsi.7<«lfi vnnd Er hat eine krafft damit e, zusammen zeucht/vnd fület. Istden Magmsüchtigengutge-Vl^möge». trunckcn /beschädiget aber die Empfindtllgfcllnit wenig. Mit Milch vermischt/ist er gutwider die Geschwervnd Fluß der Augen. Dieser Slcm den gebcrendcn Frawen angebun-den/macht em schnelle Geburt/bchelt den Frawen die zum erstenmal empfangen haben/dieFrucht/vnd bewahret diesclbigevor vnzeitigem gebären.
MscheCrdc/ ^rn^ia. ßap.clni.
Je Erde Griechisch vnnd zu iatein <2lii2genennt/wirdt gelobt/wann sicweiß ist/lauffäschenfarbgeneygl/vnd der Samier Erden ehnllch / dann sicist rundccht vnnd> wctß.Sie wirbt aber allein durch die gestalt oder form ihrer Bcreytunge von den sel-bigen vnterschenden/hat dieselbige trafst/welche die Samier Erde hat: Streckt die Haut dcßAngesichts/vertreibt die Runtzlcn/vnd macht es gläntzendt / machtdem Angesicht vnnd demgantzen 'leib ein schöne färb. Der Chuschen Erden gebraucht man sich m den Bädern abzu-wischen an statt deß Mers.
Selinu-