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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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Von allerlei) Steinen.

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Eorall. ein stände / dem Clmmmnden chnlich-.Welcher

aber hart wlrdt / wie ein sicm rauhvnd scharpff/gewachsen /voller Köcher vnd Holm / smdtvn«tüchttg/ vnd zu verwcrffen weroen.

Du CoraUn haben ein Krafft/ damit siezim- R«ff< Mdlichcr Massen erkülen vnnd zusammen ziehen/ Vl^sg«».wehren dcmaußwachsenden Fleische / waschendieNarbcn dcrAuzcn ab < erfüllen die tieffeGe-schwer vnd Wundtzctchen mu Fletsch / vnd sinddasBlutzu siopffen/vndMderdie Gebrechen/davon der Harn schwehrlich gefangen wirbt/sehr bequem.Mindern vnd verzehren muWas-scr genuncken/die Milß.Das dleGruchcn ^.n-rkipare5 nennen/ wirdt auch vor Corall gehal-ten / wüdt allcmcan der Gestalt darvonvnder-scheiden / denn er »st schwarß / hat ein Gestaltwie ein Baume / voller asivnd Zwacken/vnndhat dieselbige Klafft/welche die jetzt vorgeschrtt-bme Corall auch auch haben.

I>Kr)^m5 ^jz. ßap. Mljt.

Er Steines Griechisch 1.^08?^^> Fio8, zu Latein I^2pi8 ?dr-^m3 ge-)nennt/welcheo sich m?Krv zia me Fär-ber gebrauchen / damit zu färben / daher er sei-nen Namen »herkommen hat / wachst m Cav-pado<f>. Dei'allerbe/ke istbleich^irbig/ ziemlicher Massen schwehr / mt allenthalben eben/zusammen gewachsen / mit weissen kernen/ Weder Calmep durchzogen. D icler Stein «flsinVttl»wi ^t au * solche weise gebrandt. Man befeuchtet den mit gutem Wem / vberlegt jhn Mlt'" ^"»«ng ümdcn Ko len / vnn5 bläset siäts m« einem Blaßbalck darein / biß er seine Färb verwandeltvndrobt wudt/zcucltdarnachauß demFeuwcrherauß/laschtdm mit demsclblMWein/vberlegt jhn darnach wldcrumb mit Menden Kölen / brcnnctvnd läscht jhn wie zuvor / vnndthut ws zumdrmcnmahl. Man muß aber fieisslg acht habm/ das er mt zerspnnge/m klei-ne siücklm zerbreche/ vnd also im Rauch vnd Rost verschwinde.

Dieser Steine gebrandt oder vngcbrandt / hatemeKrafft /damit er zusammen zeucht/ ^"fft"»»vnd säubert/die Geschwere mit binden vberzeucht / heylet mit Wacho vnd öl durch eman- ^" ^"°dcrzcrschmeetzt/denBrandt/ vndwirdt gewaschen wie der Calmep.

Asier Stein/ 1.2^^5

Cav. cM

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Er Stein / Griechisch I.itKc>8 ^ilos, zu Latein I^api5 ^l!u8, wirbt gelobt / wenn^jersichanderFarbendem Pimscnstan vergleicht / leicht/ schwammecht/voller iö-(^V cher/lcichtllch zu zermbcn / vnd jnnwendlg Mit gelben kernen / durchzogen zst. Die Blum, vo,Hlume dieses Stems ^^ I^2piäi8?1o8, zu iatein gcnenNt/ist wie em gelb verhärtet salH-^" ^«"l.Wasser / außwendig auffdlesem Steme hängend! / dünn zusammen gewachsen / an etlichenweiß/ an dem andern dem Pimsen Stein ehnllch / auff dotier gelb geneigt / beydes dieserStein vnnd scineBlumcn haben emc Krafft/ danut sie zusammen zlchen/ ein wenig beissen/vnnd verzehrm / vertreiben mit weichem Btth / oder mit Terbethm ve» mischt d:e Beulenvnd Geschwulst so man zu .latem P^n08 nennt: Man acht es aber darfür / daß dieBlumckrafftigcr sey/denn wann siegetrunckenworden ist/heylt sie die altcGcsclm'M/vnd die/welchesonst nit leichtllch zu herlcn/verzehret das außwachsendc fleisch/ vnd truckt dasselbiqc hindcr-sich.M« König vcrmlscht/ säubert d»e faule vnftätige Geschwer/welehe ein gcstall haben den

Pfif-