R»aff< vndVlrmög«.
?6o rc6aciivie)scc)i^i5vterdtesBuch/
getruncken / treibt den Stein: Derselbige Safft angestrichen / heilet die Flcch5en/den Grindvnd Räude: Man muß aber die beschädigte Drt zuvor wol mitNitermben. DerselbigeSafft mit ölvermischt / istein gute Artzney damit man das Haar außfallcn mache'/ diestatte/da das Haar / welches man au ß haben wil / aufflsi / offtdarmugeschmirct.Dassel-bige thut auch der wässerige Safft / welcher auß den angezünden Weinreben Zwelgllnher-auß schwitzt. Vertreibt auch die kleine Warßen / dieman Griechlsch Mrmcci^ nennet.DieAescheaußden verbrannten Weinreben / vnd Trcsicrn mit Essig vermischt / vnd wieeinPfiastervbergelegt / heylet die harte Blalern deß Hindern / (^onMom^ Griechischgenennt/vnd die Warßen oder Aüffwachsungen deß Fleisches / so auffdcm gemacht bepdederFrawen vnd Männer / auch auffdemHindern erwachsen / welchebey den GriechenInymilMen/ dienet gleichfals auch wider die venucktc Glieder / vndNaterBlssc / vndhepletmit Essig/Rosenöl vnd Raulen vermischt/vnd wie ein Pstasicrvbergelegt j die hitzi-ge Geschwulst deß Milßene.
Wilde vngepfiantzte Reben/ ^M^cl05^ria, I.al)lu5ca.
Cap. ij.
Je wilde vngepflanßte Weinreben / Griechisch ^m^o^na, zu/atein^a.^blulca gencnnt / ilndtzweperlep Geschlecht. DieTi auben deß einen Geschlechts)werdennichtzeittg/öcnncsbnngtatteln Blumen/welche man Griechisch Ocnan-rkc nennt. Das ander Geschlecht bringt Frucht mit kleinen Beerlm / ist schwartz / herb/vnd zusammen ziehendt.Seine Blätter / Zweigen vnd Zincken l da sie sich mit halten / habenemeKrafft dm ZamenWeinrcben gleich.
Trauben/ 5c^K^1c, VuH.
Cap. iij.
Je Trauben / werden auffGn'echisch 5r^l^^Ic, zu iattin Vua genennt: Alle fri-sche Trauben / bewegen den Bauch/vnd blähen den Magen auff/welche aber ab-igebrochen / lang gehangen haben / vnd durch solche Trücknung die überflüssigeFeuchtigkm haben hingelegt vnd verlohrn / sindtvnschädllicher / vnd dem Magen nütz vndbequeme / denn sie machen den krancken ein Begirde zu essen. Welche man in Trcsicrn vndHafen bewahret / sindt dem Munde vnd Magen lieblich / stopNn den Stulgang / sindtder Blasen schädllich / vnd beschwehren das Haupt. WelcheabcrBlutaußwerffenvndSpeien / können dlcselbige mit nutz gebrauchen. Hie in Most behalten werden / sindtdicienehnlich. Hie in gesottenem oder süssen Wein eingemacht worden sindt/beschadigen den Ma-gen viel mehr/welcheader vor in derSonnen gctrücknet worden sindt/vnd darnach in Regen-wasser eingemacht/ sil,dl nitalso sehr weinecht.Dcl halben den durstigen vnd hitzigen gut/wie, gleichfals auch wider die l nigweh, ende Fiber. Die sieinlin / welchem den Trauben körnerngefundm werden j zerstossen / Mit Salßvermischt/vndwlcetnPfiastcrvbergclcgt/hwlendie harte/ sieiffej geschwollene Fmwcn Brust/ vnd vertreiben die hitzige Geschwulst. DieBrüh / da Trauben körner Steinlm inn gesotten haben /wirdt mit einem Clystierlinwi^der die rohte Ruhr / den Bauchfiuß / vnd den vbrigen Fluß der Bccrmntler gebraucht.Wie gleichfals auch von den Weibern zueinrm Bad odcrBähung / wider eben dieselbigeGebrechen. Dieser Trauben körner Stelniin sindt Vcrmög ihrer zusammen ziehendenknifft / dem Magen sehr nütz vnd bequem / vertreiben / vber dcm Fcwer gcdörA / vnnd anStatt deß Gersicnmalhcs wie ein pfiasier vbergclcgt / die rohte Ruhr / stopffen den Bauch-fluß / vnnd hcylen die entschlossene Mägen / die nichts behalten mögen. Die weissegetrücknete Trauben / das ist / die weisse Rosinen oder Meerträublin ziehen mehrzusammen / denn die schwache. Dieselbige Stcinlin werden wider den Husten/die Gebrechen deß Halses / Schlundes Nieren vnnd Harn / Blasen genosien / wiegleichfals auch allein vor sich/vnnd mit jhrcn Sttinl,>» wider die rohte Ruhr / oder zueben massigem Endemie Hirsen/Gerstenmeel / vnnd Epern vermischt / vnd mit Honiggekocht. Die Rosin oder Meerträublin mit Pfeffer wol gekaun '^/.'purgieren das Haupt/
denn