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Beschrel,tung.
RraNvndVermögt»,
WelffeStickwuch/ V^onia,
Cap. elrrvij.
Viri^I^H.
^e Weisse Stickwurß oder weisselHundtskürbs/ Griechisch Lryonia,>zu Latein Viri5 2ll)agenent / batZlvel-ge /Rebschössc/Blatter vnd Imckcn den Wem-rebenehnllch / welche jedoch rauhe vnd bangersindt. Hundtokürbs hell sich an die nächstenStauden / welche sie mit jhren Jincken vmb-fangt/ bringt ein traublechterohleFrucht/ da-mit man das Haar außden Fellen odcrHäu-ttn zeucht. Die frische newc zarten ZweiglinderStickwurß gekochtvndgessen/trelben den hamvnd Stulgang. Seine Blatter / Frucht vndWurßeln/ sindt scharpssam Geschmack/ vnddechalbcn gut wider ine Geschwer / die weitervnder vndvmbsichher das Gesundre Fleischverzehren vnd faulen / die man Gnechlsch?1^-§eäXQaz nent/ wlder den kalten Brandt ((^n-zrenag) vnnd wwer die faule Geschwer derSchunbcin , mu Salß vermischt vnd wie cmPflaster vbergclegt. Seine Wurßeln säuberenden Klb / vertreiben die Runßlen / vnd machendlc Hautglat.Dtesclbige Wurßeln mitErum-^^^^^^^^^^^^^^ mecl / Fenugreck / vnd mit Cleljner Erden oder
Kreiden vermischtmid anMrtchen/ vertreiben
dieSprüteln/Mackeln/Massen/vnddteklei-
ne Knöpfflin deß Angesichts / d,e man v^rox
nenn« / vnd sauberen die schwache Wundtznehen. Wider denselblgen Gebrechen sindt die
Wurßeln auch gut / wenn man sie in öl kocht / biß sie welch werden. Sie vertreiben die Blut-
Masslgezevchen/vndwchrenderGeschwulsidcrFmgcr/Gricchlschprer^^iHgcnennt/auchden Geschwern der Fmger die man zu Latein Koäunw nennet. Die Wurßeln mit Weinvermischt/vnd wie ein Pflaster vbergclegt / vertreiben du hißige Geschwulst / brechen dieApostcmm auss/ vnd ziehen die gebrochene Beync herauß/ werden auch vnder die Arßnepen/Salbenodcr Pflasier/dledasFleisch verzehren/ vermischt vnd wider die fallende Suchegebraucht/ wcnnman derselben eines Quintlin schwehr alle Tag durch das ganße IawdenBrcsihafftenzutrinckcngü't. Sindt eingegeben den jeingendievom Schlag gerührttworden sindt/vnd den Schwindel haben / sehr bequem. Man mnckt dieser Wurßeln nuß-llchzweverQuinüinschwehrwidcrder??aderBlssz.Sletödlcnd,e Frucht M Mutterleib,vndbewegen etwa« auch die Vernunfft. DiescWuwelnzum Zäpffiin gemacht/vnd mdieSchäme der Frawen gelegt/zeucht die Geburt n.d dasBürtlin/welches man auch die anderGeburt nennet/ herauß. Dieselbigc getrunckcn treiben den Harn. Diese Wurßeln zerstossenmit Honig vermischt vnd iatwergen darauß gemacht / sindt gut eingcnomen wlderden kur-ßen Athem/ wlder das Kelchen / wider den Husten/Wehthumb vnd Schmerßen der Seltm/Bruch/vnd den Krampffi mindern/emeo halben Qmntlin schwehr m»t Essig vermischt/drcissig Tag nach einander getruncken / dte vbcrgrosse mllß/ sindt gm wider die gcschwollmeMllß / milfelgen vermischt vnd wie ein Pflaster vlergclcgt.D lese wurßel sauberen vn reinigendie Beermuiter / wenn sich die Frawen in die Brüh setzen /da die Wurßeln inn gesotten sindt/die schwangern sollen sich darfür Hütten/ denn sie machen auch ein Mißgeburt. Im ienßenpresi man emen Safftauß den Tpmßeln / welcher mit Mech oder Honigwassergetruncken/
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