242 ?e<^cnOiosconäi5Drittes Buch/
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SantIohans Kraul.
Rrassibnd
As Kraut / Griechisch Onobr^cliiz»genennet/hatBlätter wie die Winsen/)em wenig länger / einen Stengel span-nen hoch/ ein Purpurfarbe Blum / vnnd kleineWurßcl / wachst in feuchtem vngebauwtemErdtnch. Ättsce Kraut klein gesiossenvnd wieein Pflaster vbergclegt/ zmhcylt vnndvertrcibedie Geschwulst / die man zu Latein ?Hnoz ncn-net.Hepltmit Wein gelruncken/dit/Hamwin-de/ vnd befördert mit öl vermischt vnd angestri-chen/dm Schweiß.
SantIohans Kram/ i-hpc.
ricnm. Cap. clxy.
AntIohans Kraut / Griechisch vndzuLatein Hypericum, von etlichen ^n-
rixgmennt /dieweil sein Sam einen Geruchhat wie dasHarß/isiein siaudecht kramlin/vol-ler ästlin/ Spannen hoch/ rotztlecht / hat Blat-ter den Weinrautcn Blättern ehnlich/dotter-gele Blumen/ den gclen Violblumcn gleich/welche zwischen den Fmgern gerieben / einenblutigen Safftvon sich geben / derowegcn esdenn bey den Griechm^pcllolcmcin, daslst/ein Kraut des) Menschen Blutgencrnct wn-dt.Bringt Hülsen nttfastHarccht/ in der grosseeines runden Gerstenkorns / darinn ein schwar-zer Same verschlossen ligt / welcher einen Ge-ruch hat / wie das Hartz / wächst in gebauwlemErdtrich.
Sant Iol^ane Kraut hat ein eigen schaffevnd krafft/ damit es den Harn befördert/ zeuchtzumZäpfflin gemachtvnd appliciert/dleMon-zeit der Frawen an sich. Reutet mit Wein ge-truncken / diedrev oder viertägige Feber auß.Sein Sam vierßigTage lang eingenommen/heplet die Wchthumb vnnd Schmerßcn derHüfft. Die Blatter mit dem Samen wie cmPflaster vbergclegt / heplen diegcbranden scha-den.
Harthcw/