Mrafft bnnd
24O ?cdacii Oloscoriäiz Drittes Buch/
Hanff.
bung.
Vttmögln
StinckendtBaum.
B,schrll<buug.
Vtlmsga».
Wen Menschen fastnüß/ siarcke Sepl daraußzu machen.SeineBlätter sindt den EschbaumBlättern ehnlich/eines schwehrenGeruchs/mielangm holen siengeln/vnd hat einen runden sa-mm/ welcher m der Speise viel gebraucht/dennatürlichen Samen verlascht vnnd danwfft.DerSafftauß demfrischen grünen Hanffge-presi/ist wider denWehchumb der^hren einge-treyfft sehr bequem.
Wilder Hanff/ <22rm2ki3^lla,lermw^lis. Cap.clvij.
ErwildeHanff/Griechisch(2^nnÄbl5>^.zri2,zuiatein1'ermin2liz genennt/)hat Stengel dem Ibischkraut chlilich/ohn daß sie kleiner / schwarßervnd rauher anzu-greiffcn sindt/ vnnd Elmbogens hoch. SeineBlatter sindt dem zamen Hanffglclch/jedochetwas schwarßervnd rauher. Er Hatrothlech«Blumen/den Mgelblumen ehnlich.Sein Sa-me vnnd Wurßcl sindt demIbischsammvnndWurtzeln gleich.
Seine Wurtzeln gesotten vnnd vbergelcgt/sanfftigen die Hin / zerthcllcn vnd vertreiben dieGeschwulst/vnndverzehrendieharteknspffderGlepch. Die rinde deß wilden Hanffs ist auchgut Scpldaraußzu machen.
StmckmdtBaum/ ^naZ^.
Cap. clv«/.
Er Stinckendt Baum/ Griechisch»vndzu Latein ^N2^riz,isi cm siaude-^lin der grosse eines Baums / hat einenschwehren siinckmdenGeruch/blattcr vnd äst-hn wie der Keuschbaum / Blumen den Köl-hlumcn ehnlich.Bringt seinen Samen in lan-gen Schoten / dcrsclbige ist mancherlcy färb/hat ein gesialt wie Nieren / fest vnd rundllecht/wn dt wann die Trauben zeitigen hart.
SeineBlättcr klein gesiossen / vnnd wie cmPflastervbergelegt/ wehren der Geschwulst.Der Blatter eines quimlino schwchr sindt gutlnsüssemWcingctmnlkcn/die schwchrc Ge-burt vnd Bmtlin/oder ander Geburt / vnd dieversch ssene Monatliche Blum zu trelben.Wie gleichfalls auch den Keicbcndcn/ dic ci-nce kurßen Athcms sindt. Mit Wem qctrun-cken/sanfftigen sie den Wchthumb deß HauptsIn der schwchren Geburt hengt man den ^-NÄ^riin den gebärenden Frawcn nüßllcb an/muß jhn aber von siundtannach der Geburtwlderumb abnemen vnnd hinwerffen. Der
Safft