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Kräuterbuch deß uralten unnd in aller Welt berühmtesten griechischen Scribenten Pedacii Dioscoridi Anazarbaei : von allerley wolriechenden Kräutern, Gewürtzen, köstlichen Olen und Salben, Bäumen, Hartzen, Gummi, Geträyt, Kochkräutern, scharpff-schmäckenden Kräutern und andern so allein zur Artzney gehörig
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Von allerlep Bäumen.

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den geben einm Sasst/ welcher deß andem Tags zusammen gclauffen / gefunden wird/vnd widerdie Schmcrßen der Zän/gewaltig wnd gerühmt/die Geschwülsten heylt / vnnddurch dm Stulgang vertreibt.

EgYptischerFeygmbaum/ z^comown. Kap. clxnz.

^ErEgpptische Fepgenbaum(5yco. VeOleilsg.'moron Griechisch» genmnt) bringt^ ein frucht mit dem) eamen deß baums5vc6moron> vnddieselbigedarumb/ dieweildaß sie emcn vnkrafftigengeschmack hat. Es»st em grosser Ba um / dem Feygenbaum ehn-llch/voller Blätter/welche sich deß Maulbeerebaums Blattern vergleichen. Dieser Baumbringt drey oder viermalimIar zeitige frucht/Nit aussden ästen/wie der FepgmbauM/sonderandemStamm/wiederWildeFcpgmbaum.Solche f, ücht5 vc«mol2 sind süsser/dmn die»«zeitige Feygen / vnnd haben inwendig kemKörncr/wlc dieFeygen/wcrden auch nit zeitig/esscy denn da ß man sie vor mit den nageln oderEisen traße. Dieser Baume wachsen viel in<2aria, KKc>cll5, vndandern «landern / da nitviclKomwachsi/dadieserBaumnüßlsi/vonwegen seiner siettcn ftuchtbarke« /in der thcw-runq deß Korns.

D«se Egypusche Feygen sind dem Bauch R«ffl v«ndgut/ dem Magen zuwider/vnd bringen dem ^"«^»-^c<b geringe Nahrung. Im ansang deß 4en-

_____________________________ Hen wirdem SafftaußdemEgppnschm Fep^

gmbaume / ehe denn er frucht bringt/ empfan-gen vnd bercptauss diese weiß. Das eusscrste 23^n<!«gder Rinden wird Meinem Stein sanfftiglich za-quetscht (denn wenn sie ticffer vnd harter d^Sass.«vcrwundt wird/soficust kein Sasst darauß ) darnach der außtrlcssmde Safftmitemem """ba«ms.Schwämme oder Mit Wollen aussgefast / folgendts gelassen / biß er truckcn wirdt / vndKüchlin darauß formiert / vnd zum gebrauch in einem indrn Gefäß bewahrt. Dieser Rm<ftd,ßSasst hat ein Krasst/ damit er erweycht/dle Wunden hcsstet/ dlcGcschwollme Versam- ^"<s"luNgmdie schwerlich zeitigwerdcn/ vertreibt/wird auchgctrunckm vnnd vbergclegt/ widerder Schlangenbissz / harte Geschwulst deß Mllß / Wehthumb dcß Magens/ vnd wider diezitterende Kalt/dieser Vasst wird balt Wurmig. In der Insel Cppro wächst ein Baum/eines andern Geschlechts/ vnndwicwoler einVlmenbaumist/ so hat er dennoch Blatter/wie der Egyptischc Fengenbaum (5^c«ni0rc»8)scine frucht ,st in der grosse emerPfiaumcn/sonsihaterallesdem57coin«lci gleiche

Feygenbaum/ 5/ca> ricu5. Kap. clxl'ill.

ErFeygmbaum wird Griechisch 5vca, zu iatein l^ieus gencnm. Die zeiche ^H.""'^! ftische Feygm beschädigen den Magen / treiben den Stulgang / aber derfluß von ^ ''Ajhnen gemacht jsiopsst sich bald/ befördern den Schweyß vnd ziehen Blasen auss/stillen den Durst/ vnd laschen die HißHie truckene Feygen geben dem <lelb ein Nahrung vndsiarcke/ haben ein Krasst zuerwämcn/bringen einen Durst/ sind dem Bauch «M dem flüssi-gen Bauch aber vnd Magen zuwider.Dcm Halse/den 4ufftröhrn/ Niern/Harn/ Blasen/denen welche auß langer Kranckheit Bleychworden sindt / dm Dtimpssigen die eineskurtzm vnnd schwehrlichen Athems sindt/den^Wassersnchtigm/vnnd denen die mit der

hin?