Von allerlei) Octc.
A
sialt eines wcych", T'eiglmo öercpt/ pfiasierswcise warm auffgelegt/lst gut widerdie hatteKnollm der Glcpchc/vnd Wehthumb der ^üfft.Nlcht weniger hat derfepste Vnrath / wel-chen man von dm Wenden dnd Bildern der Hauser/ (^nmatia auffGrlechisch genennet/man vorzenen nacktvnd mit öl wol geschmiertvnd fepsi gemacht/ in pfiagezu nngen/ vnndden 4eib zu üben/abgescharret vnd gesamlct/eln krafftzu cl warmcn/vertrelbt die Geschwulstauß dlcken Fcuchtlgkette» erhaben/welche nicht lcichtlich zcptlgen/ vnd ist gut wider die altenSchaden.
Honigs!/ ^iXomeli. ßap> NM
fN einer Statt / deß -lands Spric? / mit Namen Palmiris / auß dem Stamme einesl Baums/fteußt von sich selber ein öl / dlckr dann der Honig / lst süß am Geschmack/.vndwirdtderhalbcn Orlcchlsch vnd Zu Latein ^l^ume!i,dasisi/ Honigöl/genenNet.DiescsHonigölsachßehenVnccn schwehr/nntil. Vncen Wasser vermocht / getrunckn/treibt dieGall/vnd die röhe vnvcrtawtc Fcuchtlgkeitell durch den Stulgang auß / jedoch diesolches tnnckn/fallen in einen ttessen Schlaffvnd Dhntnacht/also daß sicsich kaum regen.Das;st abermt zu fürchten/sondern mm mu ß sie offt erweck»! / vnnd nicht schlaffen lassen^M m macht auch öl auß den astlin dieses Baums/ vnd das allerbeste ist das / welches alt ist/dick/feyst/nlt trnb.Dlescö ölcrwarinct/vnd sottdcrllch werden die Augen dam«t nüßlichbe«-sinchen/wlderalles das/so das Gesicht vcrdunckeln mag.Es hcylctden Grindt vnnd Rsu>digkett/siillet den Wehthumb der Nerucu/dlcselblgc damn geschmiert.
Wunderbaumöl/ olcuiri (^icinmn öVi Kccininuin.
Cap. rxrvj.
Ä3tis« zu be»Elauß dem Samen deß Wunderbaums/Gnechisch vnd zu Latein Oleum Oiei-'»?««.^umvnd^^inu'/!i,wlrtbcrcyt/wlefolgt. Nlmbdcß wolzcytigen Wunderbaums> samms so v'.cl du wllt/vnd dich bcdünckt genug scyn/laß jn m hcyssem Sonnenscheinso laugdsnen/dtsi die Rmdcn oder Hülsen l da der Samemtt bckleydet isti abfallen vnd bre-chen/samlcdaruachden^amen/vndstoßW
scrmn sep/laßssmitemandersteden/solang biß aüe Ft Uchecau/) dem Samen gesotten sepe/darnach nimpt lll.ni den Kessel vom Fewer/schöpfft oas öl so vberhcr schlpl»tt»nct/lNit emcmRössel herab/vnnd verwahrt es zum Gebrauch. In Eglwtcn aber da man dieses Ocls vielbraucht/hat man ein andelewelsedasz'clblgczubereptcn. Ha nzmptmandcßwolgcrepnlgtcnSamens deß Wundcrbaums / wann derselbigewolgeMahleli ist/so thutmanjhuincmenKorb/truck ihn mtteinerPresscnfasiauß.DcrSamelsials dann zcptlg/wann er außdcnHülsen/darinn crwachst/heraußscllt. Hlmff! l^nv
Dieses Ocl lst gm wider die Raudigkeltvnd Grinbt mit einem jlicken der Haut/wider w»r<Fungderdm Grindt deß Hauvts/vndft»ejscndc Hauptgeschwcr / wlder olchlßige Geschwülstendeß Hindern/wider dleVa stopftung derBccnnutter/ lnacbt d».c vngestalltc Wundzelchene?>envndglatt/vndistgut wlderden Wehthumb dcrHhrc!,/ die Pftaster werden krafftiger/so man dieses Hcls darunder Mlscht.D iescsDcl getrunckil ll ezbt das Wasser/zusampt denBauchwürmen durch de», Stulgang.
MmMdelöle/ Oleum am^HÜnum. Zap. MVl/.
s) Iuer Mandelöl Griechisch vnd zu <latcm Oleum ^.m^cialinum, wirdtauffdiese Meise zube,H velftbereytet.M.m nimpt ein halb Summern (welliger oder mehr) bittere Manöel<""""^^t'ern/ läßtdlesclbigereynigen/dörren/vnd sanssttleh nn Morset Mit emem hötzenenStössel/ biß sie zu einem Kuchen werden/ stossen/ darnach in einer halben Maß sieden-dem Wasser/ eme halbe Stunde also stehen/ biß sie die Keuchte an sich gezogen haben/alsdann dle Mandelkemnoch harter stossen dannzuvor/wann sie wol geflossen sindt/ thulman sie m eine Presse oder Kälter /presset sie auß/vnd thut das Del / so darauf fleußt / vnndivas davon all den Angern hcngtj in cm Faßlm. Zu diesen wolallßgetrucktcn Mandel-kernen