6.
Immüch«»raff».
eusserlichVl:mögt!».
Veschlli»bung.
lo ?cctacii Oiofcoricliz Erstes Vuch/
genennctwirdl/vnddiesclbigeistdick/kurß/rochfärbig. Das dritte Geschlechtistdem ersten^loMricum gcnannt/cknl:ch/eines lleblichen starckm Geruchs,schwarH/volleräsilin/abermitwenigGleychen/vndKnoMm.Dasvlerdteistleicht/schwammicht/weißanzusehen/dick/lclchtllchzuzabrcchcnvndzuPuluerzumachen/vndistvndüchtig/hateingrosseWur-ßcl/mitjbrcm Geruch der Cassa chnlich.Dasfünffte Geschlecht schlegtdie^asen nntjremgeruch/ist rothlccht/jhrc Rmdcn sindt den rohten Cassien ehnlich/lst hartanzugreiffen/ vnndhateinefcste/dickewuwcl.D;eCiMmetrinden / welche einen Geruch haben/ wie der Wey,racb/Cassia/Myrtuo/oderdas Amomum/sindtnit lieblichamgeruch. Diewcisse/ rauhe/holßechte Cimmctrmden/dic runßlechteZweyglin haben/vnnd nicht glat sind/ sind garch vn-tüchtlg.Es »st noch ein gcschlcchtder Cimmetrinden ehnlich/ vndist pscnäocinHmolnum,das lst falsch Clmmctl indc gcnannt/vnd isivon kemer würde/dann sie hat keinen geruch / ge-ringe Tl«gcndt vnd Krafft/wirdt auch Zmgibcr genannt/ tsi das Holß deßCimmttsvnndnit dlc Rmdc/ hat aber doch ein gestatt der Rmden/ ist aber holßccht/mit langen vnnd festenRubten/batvieleinenaermgcrngcrucb/danndieCimmctrinden.Essindtelliche/ diedasa-gen/es scn der hslftenc Ctmmct ein sonderlich geschlecht/ vnnd habcnicht der rechtm wahrenCimmcn tlidcn Art noch C'YgcuscKafftan sich.
Alle Clmmmtndcn haben tneNaturdaß siewärmen/weychm / kochen/zeytigensdauwenvnd den Harn trclbcn/Cunmetriuden getruncken oder mit Myrren vermischt / ein ZapfflindartN.'ßgcmacht/vndindlcSchamgtthannelbetdieMondzeitderFrawcn/vnddlefrucht.Auch ündt sie gut Mdcr das glfft/vnd aller glfftigcn Thier blsszvnd silch/ säubern vnnd ver-treiben alles/was das Gesicht vcrtunckelt vndverfinstert/machcn die dlcke Fcuchtigkeit/düst
vndftüsslg. ^ , ^
HleClMmetrindenmitHonlgvelMischt/vndangestrichenvertreibmdiespruckeln
masmdcßAngesichts. DieCimmetrinden sindt gut wlder den Husten/wider die Flüsse/sovomHaupt herabfallen tndievndcre Glieder / w»der d« Wassersucht/ wider die gebrechenvndwebtbumbderNlerm/vndwider diegcbrechen/davon der Harn schwchrlichvnndpeyn-licbgefangenwirdt.DlcCunmetnndcnwerden auch vermischt/ vnder die köstliche salbm/vnd wbcn manchcrley gcbrauch.Werdm auch etwann zu Puluer gestossen/vnd mit wein zuKüchlein fonmrt/vnd zu trülknmmschattengelcgt/damitsielangbeyjrenKrW
Cap. Mj.
ie Mornum / Gnechisch vnnd lateinisch^> genennet/lstein kleines Stckudtlein/auß'^dem Holß traublecht/ in sich selber ge-wunden/ bringt kleine blümlin/ dm weissenVwlen ehnlich/ seine blckter sind den Zaunrü-ben blättern (Griechisch öryonm genannt.)mtvngleich. Dasallerbcsie wachsiinArme-nia/ist an der Farbe goldtgelb / sem holßroth-lecht/elns starckm lieblichen geruchs. DeraußMedia hicher gebrachtwird/isi/ dieweilerin e-benem/fiachem/ feuchtem vnd nassem Erbrichwächstt/vnkräfftiger/aber groß/ bleych / grün-lecht/wevch anzugreiffen/seme staudt adericht/am geruch dem Dosten ehnlich / welches inPontowHchst/lstrothlechl/klem / lelchtlich zu-zerbrechen/traublecht/voller samen /vn schlegldie Nase mit seinem gern» b.Außdem Amomosollmanerwchlm/dti weißrochlecht ist/ vnnddernitfasigesinckt/in einander geflochten odergewickelt hanget/ sondern eingeschlossen / auß-gebreytet/voller samen / kleinen Araublin ehn-lich/schwehr/einesguten geruchs/Dernitvcr-
legm/