Scnbeuten / so jemals von solchen suchen geschrtebe/weytvorgezogen wtrdt/solch sein Werck in sechs Bücher vnder-scheiden/welche Ordnung dann gleichfals Joannes Ban-tztusgehalten/ vnd dann auch wir ln selm werth verbleibtlassen/jedoch die Beschreibung der Thter auß dem andernBuch hinweg genommen/vnd ein besonder Buch daraußgemacht/wie der gemeine Innhawso gleich nach der Vor-rede deßBioscoridts an den ^eser folget / außtrücklich be-zeuget/benebcn welchem Inhalt m dem Werck selbst auß-sührlich gelehret wirbt die Zeit vnd Welse/ wie vnd wannein jedes Kraut vnd Gewächs abzubrechen/einjusamlen/zutrücknen/zuberepten/dasgutevon dem vndüchtigen/das Gerechte von dem ^Mischten / vnd das Gifftige o-der Schädliche von dem Vnscbädlichen zu vnderscheldmsey.
Damit aber dieses Werck desto vollkommener sepnmöge/hat vns für gut angesehen/deß Hieronymi Braun-schweigs/ eines bemhmpttnWundtartztesvonStraß-bürg beyde Bücher hieran zu henefen/m deren erstem vonder Kunst vnd Weise zu destillieren / vnnd was für Oefenvnd Gesäß darzu von nöthen/ in dem andern aber von al-lerley destillierten Wassern/ derjenigen heylsamen Ge^brauch/wie ein jedes zu berepten/zu bewahren/ vnnd wielang es bep seinen Kräfften bleiben könne/ nach Notturfftbeschrieben wirdt/will demnach allen andern Kräuterbü-chern jhren Ruhm vnbenommen haben/ jedoch darnebender vngezweiffelten Hoffnung sepn/ es werde der groß-günstige Hser auch auß diesem etwas können lernen/vnddasselbige zu setner vnd seines Nächsten Gesundthett ge-brauchen.
Baß aber E.F.G.tch solches gantze Werck zudedlctmoder zu zuschreiben vnderstehen dörffen/tst dieses fürnem-lich die Vrsach gewesen/dieweil ich gesehen/ daß dieselbigemcht zu den SMfften reiner/vnnd mit Gottes vnuer-
C) itj fälsch-