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1 (1875)
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Gemüse. Gegolirone Gotrünke.

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auch damals in Irland gezeigt. Es wurde von den Engländern sogleichwerkthätige Hilfe geleistet und Fleisch, Weizcnbrod u. s. w. nach dergrünen Insel geschickt; es zeigte sich aber, dass man viel zu kurz ge-rechnet hatte, weil die Irländer, an ein grosses Volum von Nahrunggewöhnt, von diesen nahrhaften und concentrirten Nahrungsmitteln eine vielgrössere Menge consumirten als der von Jugend auf mit ihnen ernährteEngländer.

Als weitere vegetabilische Nahrungsmittel haben wir die auf ver-schiedene Art zubereiteten Wurzeln und Rüben und die Gemüse, nament-lich die verschiedenen Arten von Kohl und Kraut, welche wir gemessen,zu erwähnen. Sie sind alle im Verhältnisse wenig concentrirte Nahrungs-mittel, indem sie bei ihrem grossen Wassergehalte weder hervorragendeMengen von Eiweisskörpern, noch von Kohlehydraten enthalten. Siewerden also auch im Allgemeinen nicht die Grundlage der Volksernährungbilden, selbst bei uns Deutschen nicht, die wir bei unseren westlichenNachbarn als Sauerkrautesser bekannt sind; aber sie unterstützen dieselbeund bringen eine wohlthätige Abwechselung in unsern Tisch, welche unsvor den Uebeln bewahrt, welche eine zu einförmige Ernährung nacbsich zieht, und zugleich das beste Heilmittel gegen diese Uebel ist.Dasselbe muss man von den Baumfrüchten sagen. Diese spielen nochweniger als die Gemüse eine wesentliche Rolle in der Ernährung imGrossen und Ganzen. Sie sind, wenigstens in unseren Klimaten, mehrGcnussmittel. Abgesehen von der Abwechselung, die sie auf unseremTische hervorbringen, ist der grosse, der speeifische Nutzen für die Ge-sundheit, welchen man ihnen zugeschrieben hat, durch nichts bewiesen.Es wird oft behauptet, namentlich von Laien, dass das Obst besondersgesund sei. Manche Eltern, die ihren Kindern aus Aengstlichkeit allesMögliche entziehen, lassen sie Obst nach Belieben essen, denn Obst,heisst es, ist ja sehr gesund. Das sind Redensarten, die durch nichtsbegründet sind. Wenn man die Kinder in den Gegenden ansieht, wo sieObst essen können, so viel sie wollen, so sind sie nicht gesünder als dieandern, die davon wenig oder nichts bekommen. Der einzige Unterschiedist der, dass sie häufiger an Diarrhoe leiden, allenfalls auch, dass sieschlechtere Zähne haben, was indessen nicht immer zutrifft.

Gegohrene Getränke.

Wir machen bior billig mit dem ältesten derselben, mit dem Weineden Anfang. Der Wein entsteht aus dem Traubensafte bekanntlich da-durch, dass ein grösserer oder geringerer Theil des Zuckers, der darinenthalten ist, in Kohlensäure und Alkohol zerfällt. Die Menge desZuckers, welcher der Zersetzung anheimfallt, und somit der Alkohol-gehalt des Weines, hängt einerseits ab von der Menge des ursprünglichvorhandenen Zuckers, andererseits von der Menge der stickstoffhaltigenSubstanzen, die den Gährungsprocess kürzere oder längere Zeit unter-halten. Es ist viel gestritten worden über die Vorzüge und die Nach-theile des Weines. Es ist viel darüber gestritten worden, ob man denKindern schon in verhältnissmässig früher Zeit Wein geben dürfe, oder

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