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Diopttik dos Auges.
Brenupunktsebcne. Dann denke ich mir, ich hätte aus den Gleichungendie beiden Punkte gefunden, die Gauss mit dem Namen des vorderenund hinteren Hauptpunktes bezeichnet. Den vorderen Hauptpunkt bezeichneich mit E und lege durch denselben eine Ebene senkrecht auf die Axc,die vordere Hauptpunktsebene, den hinteren bezeichne ich mit E t und legedurch denselben eine Ebene senkrecht auf die Axe, die hintere Haupt-punktsebene.
Wenn mir jetzt irgend ein einfallender Strahl, z. B. der Strahl abgegeben ist, und es soll sein Weg nach der letzten Brechung gefundenwerden, so ziehe ich eine Parallele Fm mit diesem Strahle vom vorderenBrennpunkte aus bis zur vorderen Hauptpunktsebene, dann ziehe ich eineParallele zur Axe von dem so gewonnenen Durchschnittspunkte m aus,bis ich zur hinteren Brennpunktsebeno gelange. Damit habe ich einen derPunkte ermittelt, die ich brauche, ich habe den Punkt e gefunden, inwelchem der Strahl nach seiner letzten Brechung die hintere Brennpunkts-
Fig. 37.
ebene schneiden wird. Um den Weg des Strahles nach seiner letzten Bre-chung zu finden, ziehe ich von dem Durchschnittspunkte p, den er mitder vorderen Hauptpunktsebene hat, eine Parallele mit der Axe zur hin-teren Hauptpunktsebene, bezeichne den hier erhaltenen Durchschnitfspunktmit q und verbinde ihn mit dem früher gefundenen Durchschnittspuuktee durch eine gerade Linie: dann habe ich in ihr den Weg, welchen derStrahl nach seiner letzten Brechung nimmt.
Ein jedes solches dioptrisches System hat nun aber noch zwei Punkte,welche eben so weit von einander entfernt sind wie die beiden Haupt-punkte, und dabei ebenso weit vom hinteren Brennpunkte entfernt sind,wie die beiden Hauptpunkte vom vorderen Brennpunkte. Diese beidenPunkte bezeichnen wir mit K und K t und nennen sie den vorderen undden hinteren Knotenpunkt. Wir legen durch jeden eine Ebene senkrechtauf die Axe, die vordere und die hintere Knotenpunktsebene. Diese beidenPunkte haben eine merkwürdige Eigenschaft, nämlich die, dass ein Strahl,der auf den ersten Knotenpunkt zielt, durch alle Brechungen, die er nacheinander erleidet, schliesslich seine Richtung nicht geändert hat, sondernseiner ursprünglichen Pachtung parallel ist, aber um ein Stück längs der