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Dreiwerthige Alkohole und ihre Derivate.
Protagon.
säure und Oelsäure sind, kann man die rationelle Formel des Lecithinsfolgendermaassen sehreiben:
(0(C 18 H 88 0)
0(C 16 H :n O)
CsHs
opo! oh
Sehr wahrscheinlich existiren verschiedene Lecithine, je nach denbei ihrer Bildung concurrirenden fetten Säuren.
Man stellt das Lecithin am Zweckmässigsten aus dem Eidotter dar, -wel-chen man mit Aetherweingeist extrahirt. Man erwärmt den Auszug zur Ver-jagung des Aethers, scheidet durch Alkoholzusatz die gelösten Fette ab undfällt das Filtrat mit Platinchlorid, wodurch sich das Platindoppelsalz alsgelbes Pulver abscheidet. Durch Zersetzung dieses Salzes mit Schwefelwasser-stoff erhält man salzsaures Lecithin, welches man- mit Silberox3"d zerlegt. Dasgelöste Silber wird durch Schwefelwasserstoff entfernt.
Protagon, ein aus dem Gehirn dargestellter Körper, scheint ein Ge-menge von Lecithin und einer phosphorfreien Verbindung, Cerebrin:O^ILüNOs, zu sein.
Haloi'däther des Gdycerins.
Glycerin Das Glycerin verbindet sich mit "Wasserstoffsäuren unter Abscheidung
Btoffsämvn. von 1, 2 und 3 Mol. Wasser. Diese Verbindungen sind theils als wahre
Haloi'däther, theils als Oxychloride, -bromide und Jodide aufzufassen
(Ohlorhydrine).
Ihre Entstehung versinnlichen folgende Formelgleichungen:
C 3 H 8 0 3 + H Ol = C s H 7 Gl 0, 4- H 2 0Glycerin Chlorhydrin
C 3 H 8 O s -|- 2 H Cl = C 3 H e Cl 2 0 -j- 2 H 2 0Glycerin Dichlorhydriu
C 3 H 8 0 3 -j- 3 H Cl = C 8 H B 01 8 -f 3 H 2 0Glycerin Trichlorhydrin
Wenngleich dieses Schema die allgemeine Bildungsweise der Ohlor-hydrine übersichtlich erläutert, so ist doch zu constatiren, dass man zwarwohl Mono- und Dichlorhydrin durch directe Einwirkung von Chlor-wasserstoffsäure auf Glycerin erhält, dagegen aber Trichlorhydrin aufdiese Weise bisher nicht dargestellt, sondern das Product des energischerwirkenden Phosphorchlorides ist.
(OHMonochlorhydrin: C 8 H 7 Cl0 2 = C 3 H 5 OH
(Glyceryloxychlorür) [d
Monochiov- bildet sich, wenn Glycerin mit Salzsäuregas gesättigt, längere Zeit auf100° erhitzt wird, aber auch durch directe Vereinigung von Allylalkohol
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