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1 (1855) Anorganische Chemie und Abriss der organischen Chemie
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742
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742 Busen der allgemeinen Formel: CjuHsn+aN.

Man sieht leicht ein, dass noch eine weit grössere Anzahlvon organischen Basen durch wechselnde Combinationen aus den4 Radicalen Wusserstoff, Aethyl, Methyl und Amyl gebildet wer-den kann.

Diese organischen Basen lassen sich sämintlich aus Ammo-niuk durch Behandlung mit den Chlor-, Brom- oder Jodverbin-dungen der orgunischen Rudicale darstellen, wobei immer 1 Aeq.Wasserstoff sich mit dem Chlor, Brom oder Jod verbindet; dasorganische Badical tritt hierbei an die Stelle des Wasserstoffs.Wenn man z. B. Ammoniak mit Jodäthyl, CHJ, erwärmt, soentsteht jodwasserstoffsaures Aethylamin:

H> H i

NH + C 4 H 5 J = NH -)- HJ.

II) C 4 H 5 S

Wird das Aethylamin abermals mit Jodäthyl zusammenge-bracht, so wird ein zweites Aequivalent Wasserstoff durch Aethylersetzt; nimmt man dugegen Jodmethyl, so tritt un die Stelledes Wasserstoffs 1 Aeq. Methyl u. s. w. Die Bildung des Diäthyl-amins wird durch folgende Gleichung dargestellt:II > II i

NH [ +C 4 H 6 J = NC,H 6 | -j- HJ.C 4 H 5 ) C 4 H 5 )

Das Diäthylamin geht endlich durch abermalige Behandlungmit Jodäthyl in Triäthylamin über:

lH ) C 4 H,>

NC 4 H 5 + C ( H 5 J = NC 4 I1 5 -f HJ.C 4 H 5 ) C 4 H 6 J

Basen der allgemeinen Formel: C 2

H 2n +3 N.

875. Diese Busen besitzen dem Ammoniak fso ähnlicheEigenschuften, duss sie früher öfters mit demselben verwechseltwurden. Sie lassen sieh indessen entzünden und verbrennen mitpurpurfarbiger Flamme. In Wasser sind sie alle sehr leicht lös-lich. Du sie weniger leicht flüchtig sind als Ammoniak, so trei-ben sie dieses beim Erhitzen aus seinen Salzen aus.Man kennt folgende einfache Glieder dieser Reihe:Methylamin. . C ä H 5 N=: C S H 3 .H .H. N;Aethylamin . . C 4 H ; N = CIL, . II . II .H;