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1 (1855) Anorganische Chemie und Abriss der organischen Chemie
Entstehung
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730
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730 Aethyl.

Rationelle Bezeichnung. Gewöhnliche Benennung.

Chloräthyl.....AeCl........Salzäther.

Bromäthyl.....AeBr

Jodäthyl.....AeJ

Cyanäthyl.....AeCy

Schwefeläthyl . . . AeS~

Schwefelwasserstoff-Schwefeläthyl . . AeS -f- HS.....Mercaptan.

Salpeterigsaui-es Aethyl-

oxyd.....AeO . N0 3 .... Salpeteräther.

Schwefelsaures Aethyl-

oxyd . . . '. . AeO . S0 3

Auieisensaures Aethyl-

oxyd.....Ae O . C ä II 0 3 .....Ameisenäther.

Zweifach - schwefelsau-res Aethyloxyd . AeO . S0 3 -f- HO . SO., Aetherschwefcl-

säure.

Aethersulfokohlensäure AeO.CSo -f- HO . CS S Xanthogen-

säure.

Aethylamiu .... Ae HjN

Diäthylamin.....\e ä II N

Triäthylamin . . . Ae, N

Teträthylammonium-

oxyd.....Ae 4 NO

Stibäthyl.....Ae 3 Sb

Stibäthyliumoxyd . . Ae 4 Sb0 0

Stannäthyloxyd . . . AeSnO

Hydrargyräthyloxyd . AellgjO

Einige dieser Aethylverbindungen werden wir nun genauer

i'.'schreiben.

Aethyl: C, II 5 .

859. Das in diesen Verbindungen enthaltene Radical Aethyllässt sich durch Zersetzung von Chlor- oder Jodäthyl mit Metal-len, z. B. durch Zink, indem man beide in einer zugeschmolze-nen Röhre auf 150° erhitzt, darstellen; einlacher aber ist es, dasJodäthyl in einem über Quecksilber abgesperrten Kolben demSonnenlicht auszusetzen, wobei es in Aethyl und Jod zerfällt,welches letztere sich mit dem Quecksilber vereinigt.

Das Aethyl ist ein farbloses Gas, welches sich unter einemDruck von 2% Atmosphären bei -f- 3" in eine leicht beweglicheFlüssigkeit verwandelt. Das Aethyl verbindet sich nicht unmit-telbar mit den Metalloiden.