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1 (1855) Anorganische Chemie und Abriss der organischen Chemie
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Atomtheorie.

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daher von diesen Chemikern nur halb so gross wie das Aequi-valent dieser Stoffe angenommen.

Wollte man aber der Annahme, dass alle einfachen Gase ineinem gleichen Volum die nämliche Anzahl Atome enthalten,treu bleiben, so musste man auch sagen, dass 1 Atom Schwefelsich mit ö Atomen Wasserstoff und mit G Atomen Sauerstoff zuSchwefelwasserstoff und schwef'eliger Säure vereinigt, weil 1 Vol.Schwefeldampf' mit G Vol. Wasserstoff und G Vol. Sauerstoffdarin verbunden; ist, und die atomistische Formel der Verbin-dungen musste SH 6 und S0 6 geschrieben werden. Kein Che-miker hat sich aber entschlossen, letztere Formeln, welche denGesetzen des Isomorphismus widerstreiten, anzunehmen, sondernman hat für diesen Fall auf die Grundhypothese verzichtet, unddie atomistischen Formeln H 2 S und S 0 2 geschrieben.

Um die atomistische Schreibweise mit der gewöhnlich ge-brauchten Bezeichnung nach Aequivalenten mehr in Ueberein-stimmung zu bringen, schreibt man gewöhnlich H statt H 2 ; oder-&1 statt Cl 2 , so dass die atomistische Formel des Wassers durch-HO, die des Chlorkaliums durch KG1 u. s. w. dargestellt wird.