Amine-, Elemiharz.
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desselben gegen Lösungsmittel ist je nach der Sorte ein sehr verschiedenes.Einige Copalsorten lösen sich zum größten Teil in ätherischen Ölen, kochen-dem Alkohol, Aceton, Äther und Chloroform, andere quellen in diesenLösungsmitteln nur auf und wieder andere werden kaum merklich davonangegriffen. Die "Widerstandsfähigkeit der Copale gegen Lösungsmittel wirdaufgehoben durch lange Aufbewahrung im gepulverten Zustande an derLuft oder durch längeres Schmelzen. In Epichlorhydrin und Dichlorhydrin,in erwärmter Kali- oder Natronlauge, sowie in alkoholischem Ammoniak sinddie Copale löslich. "Wässerige Chloralhydratiösung von 80 Proz. löst die echtenCopale nicht auf.
Die Copale bestehen zum größten Teil aus hochmolekularen, meistamorphen Harzsäuren, die sich durch die Löslichkeitsverhältnisse in Am-moniumcarbonat-, Natriumcarbonat- und Ätznatronlösung unterscheiden, sowiekleinen Mengen von Resen, ätherischem Öl und Bitterstoff (siehe die Arbeitenvon A. Tschirch und seinen Schülern im Archiv der Pharmazie 1896, 1901,1902, 1907, 1910).
Der Copal dient zur Darstellung von Firnissen und Lacken, sowie inbesonders schönen, durchsichtigen harten Stücken zur Herstellung von Schmuck-gegenständen, Schnitzereien usw. Von dem Bernstein unterscheidet sich derCopal besonders dadurch, daß er bei der trockenen Destillation (Erhitzen ineinem langen, engen Röhrchen) keine Bernsteinsäure liefert (s. Bernstein).Copal liefert hierbei, neben anderen Produkten, Isopren (s. S. 157), Pinenund Dipenten.
Animeharz, Eesina Anime, wird durch Einschnitte aus dem Stamm vonHymenaea Courbaril, einer in "Westindien und in Südamerika heimischenCaesalpiniacee, gewonnen. Es bildet unregelmäßige, blaßgelbe, leicht zer-reibliche Stücke mit glasigem Bruch. Es riecht und schmeckt balsamisch.Es enthält 2,4 Proz. ätherischen Öls, 54 Proz. amorphen, in kaltem Alkohollöslichen Harzes und 42 Proz. kristallisierbaren, in kochendem Alkohol lös-lichen Harzes: C 20 H 3 ' 2 O (?). Das Animeharz dient zum Räuchern, bisweilenauch als Zusatz zu Firnissen (Paoli, Laurent). ■
Elemiharz, Elemi, Gummi s. Resina Elemi, ist der erhärtete Harzsaftvon Canarium commune bzw. C. luzonicum, Amyris Plumieri, Ici'ca Icicaribaund anderer nicht näher bekannter, in Mexiko (Yukatan), "Westindien, Süd-amerika und Manila heimischer Bäume aus der Familie der Burseraceen.Dasselbe bildet unregelmäßige, harte oder klebrige, etwas durchscheinendeMassen von grünlich gelber oder gelber Farbe und von starkem, eigentüm-lichem Geruch. Es ist leicht schmelzbar und in kochendem "Weingeistlöslich. Bei der trockenen Destillation liefert es unter anderem Rechts-P hell andren.
Manila-Elemi, von Canarium commune, enthält nach Tschirch undCremer 20 bis 25 Proz. Amyrin, 20 bis 25 Proz. ätherisches Öl, 0,8 bis1 Proz. Bryoidin, 5 bis 6 Proz. kristallisierte Elemisäure: C 37 H 56 O",vom Schmelzp. 215°, 8 bis 10 Proz. amorphe Elemisäure und 30 bis 35 Proz.Resen.
Yukatan-Elemi, von Amyris Plumieri, enthält 10 bis 15 Proz. Amyrin,8 bis 10 Proz. ätherisches Öl und 60 "bis 70 Proz. Resen.
Afrikanisches Elemi (Kamerun-Elemi), von Boswellia freriana, ent-hält 20 bis 25 Proz. Amyrin, 15 bis 20 Proz. ätherisches Öl, 8 bis 10 Proz.amorphe Harzsäuren und 40 bis 45 Proz. Resen.
Brasilianisches Elemi (Protium-Elemi) enthält 30 Proz. Amyrin,25 Proz. amorphe Harzsäuren, 40 Proz. Resen und sehr wenig ätherischesÖl und Bitterstoff.
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