Bier.
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Siehe noch: Lermer und Holzner, Beiträge zur Kenntnis des Hopfens.
«sehr, f. d. ges. Brauwesen 1893. 15, 259; 1894. 16, 179; 1895. 17, 83. 93.
" 0> — M. Greshoff, Chemische Stadien des Hopfens. Inaug.-Diss. Jena 1885.
H. Zirngibl, Die Feinde des Hopfens aus d. Tier- u. Pflanzenreiche. Berlin
be i P. Parey.
Über die Behandlung und Konservierung des Hopfens siehe E. PriorL o. 267 u. f.
Chemische Untersuchung des Hopfens.
Dieselbe kann im allgemeinen wenig Auskunft über die Qualitätdesselben geben; sie erstreckt sich auf:
1. Wasserbestimmung. Trocknen von 4—5 g zerzupfter Hopfen-zapfen auf Uhrgläsern im Vakuum über frischer konz. Schwefelsäure beigewöhnlicher Temperatur, bis zwei an zwei aufeinander folgenden Tagenau sgefÜhrte Wägungen Gewichtskonstanz ergeben.
2. Bestimmung der Asche. In bekannter Weise.
3. Petroläther-Extrakt. Man wiegt etwa 5 g getrockneter Hopfen-zapfen in eine Extraktionshülse von Schleicher und Schüll und extra-hiert i m Soxhletschen Apparate 8—10 Stdn. mit niedrig siedendem
etroläther. Zurückwiegen der extrahierten Hopfenmenge.
Durch Alkohol würde dem Hopfen auch das für die Brauerei wertlose, in6 wolSther unlösliche Hartharz entzogen.
4- Grerbsäuregehalt. Derselbe wird bestimmt nach der Methode
^ on Neubauer-Löwenthal in der von B. Schröder verbesserton
orrn: Titration eines wäßrigen Hopfenauszuges vor und nach seiner
ehandlung mit Hautpulver mit einer auf reines Tannin eingestellten
amäleonlösung unter Anwendung von Indigo als Indikator.
Erforderl iche Lösu ugen:
; 'l Kaliumpermanganatlösung: 1.667 g KMnü 4 in 11 H 2 0.
seh v Iluli £ol<"' M nig: 10 g indigoschwefelsaures Natron wird in 1 1 H,S0 4 (l-'list l ' dazu ' ' destilliertes H,0 gegeben, stark geschüttelt, his Lösung erfolgterm-tf!" flltriert ' Die Beziehung zwischen [ndigolösung und KMn0 4 -Lösung wirdKM n 4 ' ndem " ,;U1 20 com Indigolösung mit 3 / 4 1 Wasser versetzt und mitsehr of- sun 8 titriert, bis die anfangs tiefblaue Farbe in grün, gelbgrttn undl( ' "'f'hch goldgelb umgeschlagen ist. Vergl. bei „Wein". 20 ccm Indigolosung
izieren ca. 10.7 ccm obiger KMn0 4 -Lösung.w °J Hautpulver; dies mufj weiß und fein wollig sein und dari an kaltes»sser k e i ne Bestandteile abgeben, die Chamäleon reduzieren. (Blinde Bestim-m «ng m] t 3 g Hautpulver!)
d) Reinstes Tann in. .
troot Ut "Stellung der Kaliumpormanga na tlösu ng. Man lost ig lutt-lOco e 1 '" 1 " 1 " in ' I Nasser und bestimmt den Gesa.nt-KMn0 4 -Ve,tauch \.mb eka "' (lleser Lösung unter Zusatz von 20 ccm [ndigolösung (und s / 4 1 H t V), deren
n ter Reduktionswert (s. oben) abzuziehen ist. .
Beh-,,/," 161 ' be »timmt man den KMnO,-Verbrauch der Tauninlösung nach dem
das d6ln mit Hautpulver, indem man 50 ccm Tanninlösung mit 8 g Hautpulver,
8^at?J° r r- 6in « ewei0ht ""< l dann wieder gut ausgepreßt war «^ «*""»
UlUttel » (« einem Stöpselglase) 18-20 Stdn behandelt, dann filtriert und 10 ccm
Method e B T, Ü,, ■ <lK ' Verhandl - <■«' Kommission zur Feststellung einer elnheHlichciil »ode d. Gerbstoffbestimmun,,, Herlin 1883; Ztschr. anal. Chem. 1886. 25, 1-1.