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Die Geuußmittel.
mäßig an, bedeckt mit einer Glasglocke und läßt bei 15—20° C. dreiTage stehen. Nach dieser Zeit zählt man die gekeimten Körner.
Man kann auch eine Doppelglasschale (sog-, feuchte Kammer) verwenden.
Von guter Gerste keimen mindestens 95°/ () ; je gleichmäßiger undrascher die Keimung erfolgt, desto besseres Malz steht zu erwarten. UnterKeimungsenergie versteht man die Anzahl Körner (auf 100 berechnet),welche in drei Tagen keimpn, unter Keimfähigkeit die Anzahl derin fünf oder mehr Tagen gekeimten (der keimfähigen) Körner.
2. Das Hektolitergewicht wird mittels eigener Wagen bestimmt.Ein Hektoliter mittelschwerer Gerste wiegt 65—67 kg, schwere Gerstewiegt 68, 70, selten 75 kg.
3. Wassergehalt. Trocknen von 3—5 g in einer Mühle zer-kleinerter Gerste bei 100—105 "C. bis zur Gewichtskonstanz.
Der normale Wassergehalt liegt zwischen 12 und 16 °/ 0 ; gleichnach der Ernte ist er natürlich höher.
4. Asche, Phosphorsäure. Verbrennen der zur Trockensubstanz(Wassergehalt) verwendeten Portion.
In der mehrere Male mit Salpetersäure eingedampften (um in derHitze gebildete Pyrophosphate in dreibasische Phosphate überzuführen),dann 2 Stdn. bei 150° erhitzten (Unlöslichmachung der Kieselsäure) undmit verdünnter Salpetersäure aufgenommenen Asche kann man diel'hosphorsäure nach der Molybdänmethode bestimmen.
5. Bestimmung des Stärkemehls. 3 g der fein gemahlenen Sub-stanz werden in einem mindestens 150 ccm fassenden Fläschchen mit1U0 ccm Wasser durch Einstellen in ein kochendes Wasserbad möglichstverkleistert, sodann wird das Pläschchen in den sog. SoxhletschenDampftopf verbracht, in welchem durch drei- bis vierstündiges Erhitzenbei drei Atmosphären die Stärke gelöst wird. Nachdem der Überdruckbeseitigt ist, wird die Flasche herausgenommen und der Inhalt sofort(noch heiß) durch einen mit Asbest gefüllten Trichter abfiltriert und mitheißem Wasser gewaschen (Prüfung des Rückstandes mit Jod). OaSFiltrat wird auf 200 ccm aufgefüllt und mit 20 ccm Salzsäure (spez.Gew. = 1.125) 3 Stunden im kochenden Wasserbade erhitzt (Überführungder Stärke in Dextrose). Man läßt dann erkalten, neutralisiert mitNatronlauge — die Flüssigkeit muß noch schwach sauer reagieren —und füllt auf 500 ccm auf. Zur Bestimmung des Zuckers verfährt, mannun wie bei der Dextrosebestimmung nach Allihn: 60 ccm Fehling-sehe Lösung, 60 ccm Wasser, 25 ccm Zuckerlösung werden 2 Minutenlang gekocht etc. Dextrose X 0.9 = Stärkemehl.
Folgende Methode von Märker soll genauer sein:
3 g fein gepulverter Substanz werden in einem kleinen zylindrischen,
etwa 100 ccm fassenden Metallgefäß mit 50 ccm Wasser durch 20 Min-
andauerndes Einstellen in kochendes Wasser verkleistert, sodann 8> u '
70° C. abgekühlt, mit 5 g Malzextrakt (100 g Grünmalz auf 500 ccm