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Pflanzliche Nahrungsmittel.
Bezüglich der Ausnutzung der Gemüse liegen zwei Versuche vonM. Bubner vor, und zwar mit Wirsing und mit grünen Bohnen, welchefolgende Zahlen ergeben haben:
Verzehrt:
Frisch
Feste Teil
N
Kohlehydrate
WirsingGrüne Bohnen
3831540
406 13.240 1.4
247.025.5
Im Kot:
Feste
Teile
Stickstoff Kohlehydrate
ff
/o
ff
7. ff
/o
WirsingGrüne Bohnen
73.415.2
14.9
15.0
2.4
0.7
18.5
38.03.9
15.415.4
Die Ausnutzung dieser Gemüse ist also ziemlich dieselbe wie dieder Wurzelgewächse; beide werden im Darm des Menschen schlecht ver-wertet; sie haben einen äußerst geringen Nährwert und werden wenigerwegen ihres Gehaltes an Nährstoffen, als wegen ihres eigentümlichenGeschmackes und Geruches als eine angenehme Zuspeise genossen. Trotz-dem ist ihre Anwesenheit in der Kost des Menschen wichtig und er-wünscht, einmal weil sie einen wäßrigen Kot geben und daher Ver-stopfungen, die bei reiner Fleischkost gerne auftreten, entgegenarbeiten,andererseits weil sie, wenn die Kost aus sehr nahrhaften, aber wenigvoluminösen Nährstoffen besteht, das für das Wohlbehagen nötigeSättigungsgefühl hervorbringen.
3. Salate.
Als Zuspeisen sind auch wegen ihres durch die Anwesenheit vonorganischen Salzen bedingten angenehmen Geschmackes die Salate beliebt.Da sie roh genossen werden, das pflanzliche Gewebe also nicht erst durchentsprechende Zubereitung für die Verdauungssäfte zugänglicher gemachtwird, so ist es begreiflich, daß ihre Ausnutzung im Darm nur einegeringe sein kann, daß sie also mehr als Genuß-, denn als Nahrungs-stoffe angesehen werden müssen.
Zu Salaten werden verwendet:
Die Blätter der Endivie (Cichorium endivia), des Gartenlattichs(Laktuca sativa) in den verschiedensten Spielarten (Kopf-, Sommer - 'Winter- und Schnittsalat) — enthalten saures zitronsaures Kali —; di ejungen Blätter der Rapunzel (Valerianella olitoria); die Blätter deiBrunnenkresse (Nasturtium [Sisymbrium] officinale), des Löffelkrauts(Cochlearia officinalis), des Löwenzahn (Leontodon taraxacum), des g 6 'meinen Portulac (Portulaca oleracea), des Ehrenpreis (Bachbunge,Veronica beccabunga); die jungen Triebe des Gänsefuß (Chenopodxuffl