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Letzterer trägt eine mit Quecksilberverschluß versehene Sicherheitsröhre,eine Grasentbindungsröhre und einen Tropftrichter.
Man beschickt den Kolben mit einer genügenden Menge Zink-staub, den man mit absolutem Alkohol befeuchtet und durch Ein-stellen des Kolbens in Wasser von ca. 50° anfangs schwach anwärmt.Jetzt bringt man in den Tropftrichter ein Gemisch von 1 TeilÄtbylenbromid und 20 Teilen absolutem Alkohol und läßt diesesGemisch langsam zu dem Zinkstaub tropfen. Das entweichende Gaswäscht man zuerst mit Olivenöl, 1 ) dann mit Kalilauge und schließlichmit Wasser und bewahrt es über Quecksilber auf z. B. in einerDrehschmidtschen Pipette, vergl. Mg. 94, Seite 556. Das so erhalteneGas ist, namentlich wenn man das Gemisch von Ätbylenbromid undAlkohol eine Zeitlang über wasserfreier Soda stehen läßt, wodurchetwa vorhandene Bromwasscrstofl'säure neutralisiert wird, fast rein.
Gas nach dieser Methode dargestellt hatte nach einer Analysevon W. Misteli die Zusammensetzung:CH; = 98-84%
h 2 = i-oo%
X^= 0-16 %100-00Absorptionskoeffizient für Wasser:1 Vol. Wasser absorbiert bei:
0°......0-256 com 0 2 H 4
15°......0-161 ,.
20°......0-149 ..
oder allgemein:
a = 0-25629 — 0-00913631 .t-f 0-000188108.t*.
Durch Alkohol wird das Äthylen noch stärker als durch Wasserabsorbiert:
a = 3-594984 — 0-077162. t -4- 0-0006812 .t 2 .
Absorptionsmittel: 1. Rauchende Schwefelsäure 2 )(mit 20—25°/ 0 SO.j), 1 criit absorbiert 8 ccm C 2 H 4 .2. Bromwasser. 3 )
Kupferchloriirlösung
rird das
Auch durch ammoniakalischeÄthylen absorbiert.
Durch Brom wird das Äthylen unter Bildung von Ätbylen-bromid, CLH.Br 2 , absorbiert. Geschieht die Absorption des Äthylensmit titriertem Bromwasser, so kann man durch Zurücktitrieren desüberschüssigen Broms das Äthylen aus dem verbrauchten Brom sehr
J ) Um etwa mitgerissenes Äthylenbromid zurückzuhalten.
2 ) Dabei bildet sich Äthionsäure, C 2 H e S 2 0 ; .
3 ) Treadwell & Stokes, B. B. 21, S. 3131 (1888).