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kontrollierte seine volumetrischen Bestimmungen durch Wägung desverwendeten Ozons. Diese Arbeit B r o d i e s scheint übersehen wordenzu sein, 1 ) denn viele Chemiker beschäftigen sich seither mit derBestimmung des Ozons auf jodometrischem Wege, wobei die einendas Gas auf saure, die anderen auf neutrale Kaliumjodidlösuugeinwirken lassen, keiner aber dachte daran die erhaltenen Resultatedurch Wägung des Verwendeten Ozons zu kontrollieren. Erst 1901
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ist dies von E. Ladenburg und R. Quasig 2 ) ohne Kenntniß derBrodischon Arbeit in einfachster Weise geschehen. Ihre Methodebesteht darin, daß man kloine ca. 300—400 ccm fassende Kugeln,die mit Glashähnen abgeschlossen werden können, zuerst mit trocke-nem Sauerstoffe füllt und wägt, dann bei derselben Temperatur unddemselben Druck den Sauerstoff durch ozonisierten Sauerstoff verdrängtund wieder wägt. Die Gewichtszunahme mit 3 multipli-ziert gibt die Menge Ozon an.
Um nun das Ozon zu titrieren, verdrängen Ladenburg undQuasig das Gas aus der Kugel durch destilliertes Wasser und leiten
S. 203.
») R. Luther und J. K. H. Inglis, Z. f. physikal. Ch. 48 (1903)
2 ) B. B 34 (1901) S. 1184.