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2 (1907) Quantitative Analyse
Entstehung
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und

78-30~ 174-3678-30

P

174-36

100.78-30

100 :x

174-36 a

= % K

Handelt es sich um die Bestimmung des Kaliums in orga-nischen Salzen, so bringt man die abgewogene Probe der Substanzin einen geräumigen, tarierten Platintiegel, befeuchtet mit wenigkonzentrierter Schwefelsäure, stellt den Tiegel in schiefe Lage,ganz so wie beim Verbrennen eines nassen Niederschlages (Seite 25),und erhitzt zuerst den Deckel, wobei dicke weiße Schwefelsäure-dämpfe entweichen; sobald diese nachlassen, rückt man die Flammedein Tiegel immer näher und erhitzt schließlieh zur schwachenRotglut, bis keine Dämpfe mehr entweichen. Die Masse bestehtnun aus K 2 S0 4 und K 2 S 2 0 7 , welch letztere Verbindung nur durchstärkeres Erhitzen, unter Abgabe von S0 3 , in K 2 S0 4 übergeht,wobei leicht Verlust entstehen kann. Durch Zusatz von festemAmmonkarbonat aber wird das S0 3 in Ammonsulfat verwandelt,das sehr leicht flüchtig ist und bei viel niedrigerer Temperatur ent-fernt werden kann, ohne daß Kalium dabei durch Verflüchtigungverloren g-eht.

3. Bestimmung des Kaliums «als K 3 [PtCLJ und KC10 4 .

Diese Bestimmungen wendet man nur an, wenn es sich umeine Trennung des Kaliums von Natrium handelt. Wirwollen daher zunächst die Bestimmung des Natriums besprechenund hierauf die Trennung beider Metalle.

Natrium = Na; At.-Gew. = 23*05.

Das Natrium wird, genau so wie das Kalium, in Form desChlorids und des Sulfats bestimmt und es gelten dieselbenVorsichtsmaßregeln. Erwähnt mag noch sein, daß NaCl und Na. SOschwerer schmelzbar und weniger flüchtig sind als die entsprechendenKaliumsalze.

Trennung des Kaliums vom Natrium.

Die Lösung darf außer Ammonsalzon keine anderen Salze ent-halten. Um Kalium und Natrium zu bestimmen, verwandelt mansie zunächst in Chloride und ermittelt das Gewicht derselben.Dann scheidet man das Kalium entweder alsKaliumchloroplatinat