— 3 —
Aus diesen beiden Daten läßt sich die Menge des Chlornatriumsund Chlorkaliums berechnen:
Bezeichnet man die Menge des Chlornatriums mit x, die desChlorkaliums mit y, die aus x</ Chlornatrium entstandene MengeChlorsilber mit a und die aus j g Chlorkalium entstandene MengeChlorsilber mit
so hat man:
NaCl
KCl
Wir haben nun zwei
x -+- y =aAgCl AgCl<x + ß =p
Gleichungen mit vier Unbekannten,können aber i und ß leicht durch x und y ausdrücken:NaCl : AgCl = x : a KCl: AgCl =
AgCl AgCl
K = NaCi- X ß = M-y
AgCl
:y:ß
NaCl Und ifi
sind aber bekannte Zahlen; es sind die Quotienten
aus den betreffenden Molekulargewichten.
t, ■ , AgCl . n AgCl
Dezeichnet man -^-^ mit m und Tr ^„
NaCl KCl
x4-y = a
mx -j- ny = p
mit n,
haben wir:
und hieraus berechnet sich:
p — n.a
x =------------
m — noder:
und y :
n m
Nach dieser allgemeinen Gleichung lassen sich alle indirektenAnalysen berechnen.
In obigem Beispiel ist:
in =
AgCl__ 143-38
= 2-4509, n =
AgCl
143-38
= 19220
KCl
und m — n = 0-5289Setzen wir diese Werte in obige Gleichung ein, so erhalten wir :
x= 1-8907. p —3-6340. aWir Iiaben also, um die Menge des Chlornatriums in dem frag-lichen Gemisch zu bestimmen, nur die Summen a und p zu er-mitteln und die beiden gefundenen Zahlen mit den Koeffizienten3-6340 und 1-8907 zu multiplizieren und von letzterem Produktdas erstere abzuziehen.
1*