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Handbuch der speciellen Klimatotherapie und Balneotherapie : mit besonderer Rücksicht auf Mittel-Europa zum Gebrauch für Aerzte
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Rippoldsau.

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Rigi Klösterli (1317 m.). Letzteres liegt in einem tiefen Bergeinschnittzwischen der Kulmhöhe und dem Bergrücken der Scheideck, dessenSeitenwände mit Nadelholz bewachsen sind. Es ist deshalb windgeschützt,kühl und schattig aber aussichtslos; die Sonne verschwindet schon früha "i Abend, was mit einer starken Abkühlung verbunden ist. DieSpazierwege sind für Brustkranke meist zu steil, aber die Verpflegungis t gut und billig. Rigi Kaltbad, am westliehen Abhänge des Bergesgelegen, ist windgeschützt, gewährt einen herrlichen Blick über den Seeund hat durch die bequeme Besteigung des Rothstocks einen Glanzpunkt,|( ' s Berges ganz, in der Nähe, Anpflanzungen gewähren Schutz gegen11 io Sonne, auch sind gute Bade-Einrichtungen vorhanden. Für Recon-v ;'lescenten und als Erfrischungsmittel bei geistiger Ueberbürdung sindKaltbad und allenfalls auch Klösterli annehmbar, für ausgesprocheneLungen- oder Nervenkranke ist der Rigi weder windgeschützt nochruhig genug.

Von der Dampfschiffstation Vitznau am Vierwaldstättersee Zahnradbahn, 7 Km.,iu 1 St. 20 Min. nach 1! Kaltbad; Neu der Ebst. Arth-Goldau (Gotthardbahn) Zahn-radbahn, 8 Km., in 1 '/ 4 St. nach K. Klösterli. Unterkunft: Von den 15 Gast-

hofsgebäuden des Rigi pflogen die folgenden zu längerem Aufenthalt benutzt zu«orden-. R. Felsenthor, von Wäggis l 3 / 4 , von Station Romiti, zwischen Vitznau u.K altbad y 4 St., 25 Z. (Pens, mit Z. 5-5.50 fr.); R. Kaltbad, 275 Z. (Pens, mit Z.von 9 fr. an), Arzt im Hause; in der Nahe Pens. Bellevue, 50 B.; (Pens, mit Z. v.7 fr- an); R. Unterstetten, auf dem Wege vom Kaltbad zur Scheidock (Pens, mit Z.von 5.50 fr. an); R. First, ebenfalls an der Scheideckbahn, 214 B. (Pens. 9-15 fr.);1! - Scheideck, 200 Z. (Pens, mit Z. 8-14 fr.); R. Klösterli, von Schweizern gernoesucht, 2 Gasthöfe (Pens, mit Z. 5-6 fr.), und zwischen diesem u. Staffel Pens.Rietboden (Pens. 4fr.). Kurzeit: Mitte Juni bis Mitte Sept.

Rippoldsau, Pfarrdorf im badischen Schwarzwald mit 730 Einw.,:)7 ° m., am südlichen Fusse des Kniebis in einem engen, tiefeinge-schnittenen, dicht bewaldeten Thal, in welchem 5 kräftige erdig-sali-nische Eisenquellen entspringen. Das Klima des Sommers (mittl. Temp.U -6° C) ist recht frisch, und besonders die Morgen- und AltendstundenZl %en oft starke Temperaturschwankungen. Die relative Feuchtigkeitist dem Waldklima entsprechend hoch (Mittel des Sommers 77%). Vonden Quellen dienen 3, nämlich die Josephsquelle (Ferr. bic. 0.04,( '*te. bie. 1.55, Natr. sulf. 1.12, fr. CO., 564 c.c), die Leopoldsquelle(Ferr. bic. 0.05, Calc. bic. 1.79, Natr. sulf. 0.81, fr. C0. 2 587 c.c.) unddie Wenzelsquelle (Ferr. bic. 0.12, Calc. bic. 1.34, Natr. sulf. 0.97,fr - C0 S 559 c.c.) zur Trinkkur. Ihr beträchtlicher Gehalt an Olauber-s;i '* macht sie für Patienten besonders geeignet, bei welchem neben