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Handbuch der speciellen Klimatotherapie und Balneotherapie : mit besonderer Rücksicht auf Mittel-Europa zum Gebrauch für Aerzte
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Riva- Rohitsch.

Anämie Torpor dos Darmkanals besteht. Ueberdies bat man unterdem NamenNatroine" (Natr. bic. 2.21', Natr. sulf. 2.36) aus derJosephsquelle ein alkalisches Glaubersalzwasser hergestellt, mit welchemman eine stärker purgirende Wirkung bezweckt, und ebenso aus derLeopoldsquelle durch Imprägniren mit Kohlensäure eineSchwefel-natroine" (Natr. bic. 2.25, Natr. sulf. 1.67, HS 150 c.c), welcherman die auflösenden Eigenscharten d<^ Weilbacher Wassers zuschreibt.Eine ähnliche Zusammensetzung wie die Trinkquellen haben die beidenBadequellen: Küchenschachts- und Kunstschachtsquelle (Ferr.bic. 0.04, fr. C0 S 1042 c.c). Die Erwärmung geschieht durch directoEinleitung heisser Dämpfe.

Von Ebst. Freudenstadt (Lin. Eutingen-Hausacb) 17 Km., Post einmal tägl. in2 3 / 4 St.; von Ebst. Wolfach derselben Lin., 22 Km., Post .'imal tägl. in 2 a / 4 St.1'. ii. T. Unterkunft im Kurhause (keine Pens., Tageskosten mindestens 7 Mk.),in einem kleineren Gasthause (Pens. (I 12 Mk. tägl.) u. im 20 Hin. entfernten Klösterle(Pens, mit Z. v. 6 Mk. an). Kurtaxe: tägl. 0.50 Mk.; Bäder: 1.502 Mk.1 Arzt: Kurzeit: 15. Mai bis 30. Sept.; Frequenz: 1600. Litt.: Feyeriin 81.

Riva, österreichische Hafenstadt an der Nordwestspitze des Garda-sees mit 6000 Einw., 67 m., in prachtvoller Lage, ist als Luftkurort fürSommer und Herbst und als Seebad gut zu benutzen. Von der Tra-montana sowohl wie von den periodischen Winden des Gardasoes, Oraund Sover, wird der Ort betroffen, und ist im Winter um so wenigerals Station zu gebrauchen, weil dann die Sonne hinter dem gegen Nord-west sich erhebenden Monte Giumela bereits am frühen Nachmittage'verschwindet.

Von Ebst, Mori (Lin. Bozen-Verona) Omnib. omal tägl. in 2 3 / 4 St. nach Riva;von den Ebstn. Desenzano und Peschiera (Lin. Mailand-Verona) Dampfschiff in 4 1 /» St. Unterkunft: 9 Gasthöfe u. Pensionen (Pens, mit Z. 2'/ a3 ft).

Rohitsch-Sauerbrunn, steiermärkische Landeskuranstalt. 228 m.,in einem höchst pittoresken gegen Nordwinde geschützten Thalkessel.Von den 7 dort entspringenden gasreichen alkalischen Glaubersalzquellenwerden der Tempelbrunnen (Natr. sulf. 3.02, Natr. bic. 1.07, Magnes.bic. 1.97, fr. CO, 1129 c.c; Temp. 11" ('.) und der fast gleichwertige,nur noch bedeutend mehr doppelt kohlensaure Magnesia. (Magnes. bic.4.53) führende Styriabrunnen zur Trinkkur, die übrigen nur zu Bädernbenutzt. Auch sind Ziegenmolken in Gebrauch. Mit nicht halb so vielGehalt, an Glaubersalz und etwas woniger doppelt kohlensaurem Na-tron als Marienbad thcilt Rohitsch die Heilanzeigen dv^, böhmischenKurorts: chronischen Magenkatarrh, habituelle Obstipation, Abdominal-plethora, Fettleibigkeit, harnsaure Diathese und Gicht,