von einigen 1. Inhalts gebracht. Der Dialysator wird bis zu 1 ftseiner Höhe in ein mit Wasser gefülltes Porzellangefäss gehängt,das durch konstanten Zufluss immer frisches Pe-freies Wasser er-halt. Man dialysiert 24 Stunden, 1 ) nicht länger. 2 ) Der durchDialyse von vielen Salzen befreite Harn wird nun vollständig unterNachspülen in eine grosse Porzellanschale gebracht, mit ca. 30 ccmFe-freier s ) Salpetersäure versetzt und auf dem Wasserbade ein-geengt. Dann wird die Flüssigkeit in einer kleinen Porzellan-schale auf dem Sandbade bei grosser Flamme getrocknet und beikleiner Flamme verkohlt. 4 ) Die Kohle wird nun mit Hilfe einesSpatels in einen kleinen Glühtiegel gebracht. Die der Schalenoch anhaftende Kohle wird mit wenig heissem Wasser auf-genommen und mit Hilfe eines Gummiwischers in einen zweitenGlühtiegel gebracht. Beide Tiegel werden geglüht, bis der Rück-stand weiss ist. Dieser wird mit ca. 30 ccm 10%iger Fe-freierSalzsäure gelöst. Meist geschieht dies vollständig; bleibt ein un-löslicher Rest, wird dieser getrocknet und leicht geglüht, dann löster sich meist gut. Zur Oxydation des Ferrosalzes zum Ferrisalzwird nun die Lösung mit 2 ccm einer 3°/oigen H2O2- Lösung ver-setzt und mindestens 3 /* Stunde gekocht. Nach dem Erkaltenwerden 2 g Kaliumjodid und als Indikator einige Tropfen frischerStärkelösung hinzugefügt. Dann wird mit n /ioo Natriumthiosulfat-lösung titriert. Das zu der Eisenlösung im Ueberschuss zugesetzteH-2 O2 wird durch das Kochen nicht vollständig entfernt. Es istdaher eine Korrektur nötig, weil der bleibende Rest H2O2 KJ zuJ oxydiert und dadurch mehr Thiosulfat verbraucht wird. Für
x ) Da das Eisen in kolloider Form im Harn vorhanden ist, kann der Harnvor der Veraschung durch Dialyse von einer Unmenge die Verarbeitung er-schwerender Kristalloide befreit werden.
2 ) Bei längerer Dialyse können allmählich soviel Kolloide von den Kristal-loiden mitgerissen werden, dass der Verlust einer ausserhalb der Fehlergrenzenfallenden Menge von Kolloiden zu befürchten ist.
3 ) Die verwendeten Reagenzien müssen natürlich öfter auf ihre Fe-Freiheitgeprüft werden, wie das Wolter auch tat mit stets positivem Erfolge.
4 ) Wird vorher die Dialyse nicht angewandt, so dauert die Veraschung desnormalen Harnes länger, und die Kohlenmenge ist eine grössere. Beim Ver-aschen von Herbivoren- und Diabetikerharn tritt bei nicht dialysierteni Harn oftein Ueberschäumen und dadurch Verlust der mit HN0 3 versetzten Flüssigkeit ein,während nach vorheriger Dialyse dies vermieden wird, die Kohlenmasse kleinerist und die Veraschung schneller erfolgt. Die Dialyse bietet also unzweifelhafteVorteile.