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salzperle Molybdänreaktion.
Löslich in Salzsäure unter Hinterlassung von kristal-linischem Chlorblei. Die salzsaure Lösung gibt in derzweiten Gruppe Niederschlag von Molybdänsulfid, inSchwefelammon löslich und dadurch von PbS zu tren-nen; nach dem Fällen der vierten Gruppe versetzt maneventuell die rotbraune Lösung mit Salzsäure, es fälltdann der Rest von MoS 3 aus.
Die weitere Prüfung des Molybdänsulfids wie beiMolybdänglanz.
4. Uranpecherz.
In der Phosphorsalzperle leicht zu erkennen;in Salpetersäure (unter Hinterlassung von Kiesel-säure und unlöslichen Oxyden, vgl. pag. 117)löslich.
Die salpetersaure Lösung gibt bei der nun folgendenPrüfung mit den Gruppenreagentien in der drittenGruppe einen Uran-haltigen Niederschlag; dieseswird hier als gelbes Ammoniumuranat gefällt. ZurTrennung des Urans digeriere man den Niederschlag derdritten Gruppe bei mäßiger Wärme mit einer konzen-trierten Lösung von kohlens. Amnion: es geht Uran alskohlens. Uranyl-Ammon, Ur0 2 C0 3 . 2(NH 4 ) 2 C0 3 ,mit gelber Farbe in Lösung; die übrigen Oxyde blei-ben ungelöst und werden nach dem gewöhnlichen Gangeweiter nachgewiesen.
Einen Teil der gelben Lösung von kohlens. Ura-nyl-Ammon versetzt man — zur Nachweisung desUrans — mit Essigsäure bis zur sauren Reaktion unddann mit Ferrocyankalium: es entsteht ein rotbraunerNiederschlag von Uranylf errocyanür. — Konzentriertman vorsichtig den Rest der Lösung des Doppelsalzes, so