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lung hervor, so ist wahrscheinlich Baryum zugegen:entsteht die Trübung erst nach einiger Zeit, so istwahrscheinlich nur Strontium vorhanden. — In letz-teren beiden Fällen verdampft man den Rest der Lö-sung auf dem Wasserbade zur völligen Trockne,trocknet den gepulverten Rückstand bei 130° undzieht dann mit starkem Alkohol aus (vgl. pag. 14).Es bleibt Baryumchlorid zurück, während SrCl 2 undCaCl 2 sich lösen. Man filtriert durch ein ungenäßtesFilter ab und prüft den Rückstand von BaCl 2 , ob er dieFlamme grün färbt. — Den abfiltrierten Alkoholverdunstet man und sieht zu, ob überhaupt etwas in Lö-sung gegangen ist. Die hier etwa zurückbleibenden Chlo-ride führt man durch zweimaliges Abdampfen mit über-schüssiger, konz. chlor freier Salpetersäure indie Nitrate über:
SrCl 2 + 2HN0 3 = Sr(N0 3 ) 2 + 2HC1,und behandelt diese, wie oben, wieder mit starkemAlkohol: Strontiumnitrat bleibt ungelöst zurück(auf die car minrote Färbung der Flamme zu prüfen),Calci umnitrat geht in Lösung. Die alkoholische Lö-sung desselben befreit man durch Erwärmen von Alkohol,fällt etwa noch vorhandene Spuren von Sr und Ba mitSchwefelsäure 1 ), filtriert eventuell ab und prüft mitAmmoniak und oxals. Amnion auf Calcium.
ZWEITER GANG.Man löse die Carbonate in wenig Essigsäureund prüfe zunächst einen kleinen Teil der Lösung mitKaliumdichromat auf Baryum.
1) Es fällt dabei aus konzentrierten Lösungen auch das Cal-cium teilweise als Sulfat aus, doch bleibt immer ein derböslichkeit des Calciumsulfats entsprechender Teil gelöst.