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dampft man zur Trockne, löst in wenig Wasser, fügteine gesättigte Rhodanammoniumlösung zu undschüttelt mit etwas Amylalkohol. Die obenauf-schwimmende Amylakoholschicht zeigt blaue Färbung.(Vgl. Kobalt, pag. 27, f u. g.)
Trennung der fünften Gruppe.
ERSTER GANG.
Die Carbonate werden zunächst in wenig Salz-säure aufgenommen, so daß eine möglichst kon-zentrierte, aber nur schwach saure Lösung derChloride erhalten wird. Einen kleinen Teil dieserFlüssigkeit prüft man auf sein Verhalten zu Gipslösung(CaSO 4 ).
Tabelle IX. Trennung der fünften Gruppe, I. Gang.
Niederschlug kann enthalten BaCO 3 , SrCO 3 , CaCO s .Lösen in HCl; Zusatz von Gipslösung:
Es entsteht kein
Niederschlag:Abwesenheit von
Ba u. Sr.Nachweis des Camit (NH 4 ) 2 C 2 0 4weißer Nieder-schlag vonCaC 2 0 4 .
Es entsteht weiße Fällung:
Verdampfen der Lösung und Trennen mit
Alkohol.
Rückstand:BaCP,durch die Flammen-färbung (grün) zu er-kennen.
Lösung
SrCl 2 , CaCl 2 .
Ueberführung in
Nitrate und neue
Trennung mit Alkohol:
Rückstand:
Lösung:
Sr (NO 3 )*.
Ca(N0 3 ) 2 .
Färbt die Flamme
Prüfung mit
carrainrot.
(NH 4 ) 2 C 2 0 4 :
weißer Niederschlag
CaC*0\
a) Entsteht nach Zusatz derselben weder direkt,noch nach einiger Zeit ein Niederschlag, so sindBaryum und Strontium abwesend. Man versetztdann den liest der Lösung mit Ammoniak und oxals.Ammon, worauf bei Gegenwart von Calcium eine weißeFällung von oxals. Calcium, CaC 2 0\ eintritt.
b) Bringt dagegen Gipslösung direkt weiße Fäl-