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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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alkalischen Lösung durch Schwefelwasserstoff alsweißes Zinksulfid, ZnS, gefällt werden.

Das auf dem Filter zurückgebliebene, in Salzsäureunlösliche Gemenge von Schwefelnickel und Schwefel-kobalt löst man in Königswasser unter Erwärmen auf.Man verjagt dann die Hauptmenge der überschüssigen Säure,versetzt tropfenweise mit Natronlauge (zur Neutralisation),bis eben ein bleibender Niederschlag vonHydroxyden entsteht, fügt Essigsäure im Ueberschufiund essigs. Natrium hinzu und versetzt schließlich miteiner konz. Lösung von salpetrig 8. Kalium in nichtzu geringer Menge. Ist Kobalt zugegen, so entsteht direktoder nach einigem Stehen ein gelber, kristallini-scher Niederschlag von salpetrigs. Kobaltoxyd-kali, K 3 Co(N0 2 )°. Man filtriert nach mehrstündigemStehen ab und prüft das Filtrat mit Natronlauge,ob eine apfelgrüne Fällung von Nickelhydroxydul,Ni(OH) 2 , entsteht. Man prüfe den Nickemiederschlagjedenfalls auf sein Verhalten in der Phosphorsalzperle.(Man kann auch hier Nickel und Kobalt mit Dimethyl-gloxim trennen (Gang II!): Man gebe zur Lösung vonNiCl 2 und CoCl 2 Ammoniak und führe dann die Tren-nung durch, wie unten besprochen.)

ZWEITEE GANG.

Da die Trennung des Schwefelammonniederschlagesmit verdünnter Salzsäure (s. o.) gewisse Schwierig-keiten bietet, d. h. etwas Kobalt und Nickel in dieLösung gehen kann, sei hier eine zweite Methode der Tren-nung aufgenommen: