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dritten Gruppe oder der Chlorammonium und Ammoniakenthaltenden Flüssigkeit gebe man farbloses oder schwachgelbes Schwefelammonium.
Es werden niedergeschlagen:Fleischfarben: Mangan als Mangansulfür, MnS.Weiß: Zink als Zinksulfiä, ZnS.
Schwarz: Nickel als Nickelsulfür , NiS.
„ Kobalt als KobaltsulfHr, CoS.
Schwefelnickel ist in überschüssigem, gelbemSchwefelammonium etwas löslich (mit brauner Farbe).Beim Kochen der Lösung, besonders nach Zusatz vonetwas Essigsäure, scheidet sich das Schwef elnickelvollständig ab. — Durch Schwefelammonium könnte auchEisen als Sulfür, FeS, gefällt werden, falls es durchorganische Substanz in Lösung gehalten worden wäre.
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PÜN'FTE GRUPPE.
Aus dem Filtrate der 4ten Gruppe oder der Flüssig-keit, die durch (NH 4 ) 2 S nicht gefällt wurde, entfernt mandurch Erwärmen das Schwefelammonium, filtriert vomausgeschiedenen Schwefel ab, fügt zum Filtrate wiederAmmon, dann kohlens. Ammonium und kocht, solange Kohlensäure entweicht.
Es fallen:Weiß: Bargum als kohlens. Baryum, BaCO ; .„ Strontium als kohlens. Strontium, SrCO 8 .„ Calcium als kohlens. CäWUtfn, 0aCO :i .
Bei Zusatz des käuflichen kohlens. Ammo-niums entstehen in Wasser lösliche saure Car-bonate, z. B. Ca(C0 3 H) 2 (vgl. pag. 13), die beim Kochenunter Abspaltung von CO a und H 2 0 in die neutralen,unlöslichen öarbonate übergehen:
Ca(CCf'H) 2 = CaCO' + CO 2 + H 2 0.